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Fluthelfer kehren nach Hilfseinsatz ins Saarland zurück

Fluthelfer kehren nach Hilfseinsatz ins Saarland zurück

Nach ihrem Einsatz in den Hochwassergebieten an den Flüssen Elbe und Mulde sind viele saarländischen Helfer inzwischen wieder zurückgekehrt. Bereits am Donnerstagmittag erreichte die Fahrzeugkolonne der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft (DLRG) ihren Stützpunkt in Saarbrücken.

Hier wurden die Helfer vom Saarlouiser Landrat Patrik Lauer (SPD), dem Präsidenten der Saar-DLRG Gerd Bauer (CDU), Angehörigen und anderen DLRG-Mitgliedern willkommen geheißen. "Es ist unheimlich bemerkenswert, was die 34 ehrenamtlichen Helfer für eine Leistung erbracht haben", sagte Bauer.

Die Saar-DLRG habe erstmals so viele Helfer mobilisieren können. Der Einsatz habe im Zeichen von Kompetenz, Humanität und Verantwortung gestanden, lobte Lauer die Ehrenamtlichen. "Die Saarländer waren sehr stolz auf ihre Hilfskräfte".

Auch die über hundert saarländischen Feuerwehrleute, die in Magdeburg mehrere Kilometer Deich verteidigt hatten, traten am Freitag die Rückreise an, teilte das Innenministerium mit.

Derzeit sind noch mehr als 100 Helfer des Technischen Hilfswerks (THW) in den Hochwassergebieten im Einsatz. Nach einer Woche "Flut-Dienst" seien einige Helfer ins Saarland zurückgekehrt, andere würden am Wochenende durch frisches Personal abgelöst, sagte Reiner Schaadt, THW-Geschäftsführer in Saarbrücken.