Firmenlauf mit Rekordzahl ohne ZwischenfälleNeue Namen auf den Bestenlisten der schnellsten Teams

Dillingen. Die Polizei und Helfer des DRK ziehen nach dem achten Dillinger Firmenlauf gestern eine positive Bilanz. Außer dem großen Stau vor allen Eingängen der Hüttenstadt zu Beginn der Veranstaltung sei es zu keinen unerwünschten Vorfällen gekommen, sagt der Dillinger Polizeihauptkommissar Udo Recktenwald, auch nicht während des Public Viewings auf dem Hoyerswerda-Platz am Abend

Dillingen. Die Polizei und Helfer des DRK ziehen nach dem achten Dillinger Firmenlauf gestern eine positive Bilanz. Außer dem großen Stau vor allen Eingängen der Hüttenstadt zu Beginn der Veranstaltung sei es zu keinen unerwünschten Vorfällen gekommen, sagt der Dillinger Polizeihauptkommissar Udo Recktenwald, auch nicht während des Public Viewings auf dem Hoyerswerda-Platz am Abend.Der Stau jedoch hatte einigen Teilnehmern den Start versaut, sie erreichten den Startpunkt nicht rechtzeitig und liefen erst später los oder stellten sich gleich resigniert zu den Zuschauern an die Ziellinie, nachdem sie den Start verpasst hatten.

Das ist schade und hätte nicht sein müssen, sagt Recktenwald. Denn für alle Läufer mit gültiger Startnummer war die An- und Abreise mit allen öffentlichen Verkehrsmitteln im Saarland kostenlos und die Bahn hatte die Kapazitäten aller Züge nach Dillingen ab 15 Uhr sogar großzügig aufgestockt.

Außerdem wurde das Halbfinale der deutschen Nationalelf gegen Italien auch auf dem Startgelände auf einer großen Leinwand gezeigt. Das Laufteam des Sankt Franziskus Altenpflegeheims war aus aktuellem Anlass sogar bereits im Fußballdress mit Fan-Schminke und Blumenketten an den Start gegangen.

Auffällig: Die saarländische Polizei hat es in diesem Jahr nicht einmal in die Top drei der schnellsten Teams des Rennens geschafft. Dabei waren die Männer in den vergangenen Jahren dreimal auf dem ersten Platz, die Frauen sogar viermal.

Auch das Deutsche Rote Kreuz meldet: Der Firmenlauf ist glimpflich verlaufen. Trotz des schwülen Wetters haben die 94 Helfer des DRK nur 45 der rund 15 000 Läufer behandeln müssen. "Nichts gravierendes", sagt Einsatzleiterin Sandra Jedermann, "nur Kreislaufprobleme und ein paar sind umgeknickt."Dillingen. In der Mannschaftswertung der Männer gewann Bengt Personal Training mit einer Gesamtzeit aller vier Läufer von nur einer Stunde und fünf Minuten. Bei den Frauen war die Union Krankenversicherung erfolgreich mit einer Stunde und 27 Minuten.

Im Mixed-Team war das Voit-Team am besten, mit einer Stunde und 37 Minuten Laufzeit. Die größte Mannschaft stellte die Saarstahl AG, die mit 603 Teilnehmern ins Rennen ging, gefolgt von der Dillinger Hütte mit 560 und der Robert Bosch GmbH mit 550 Startern.

Auch bei den Auszubildenden war die Saarstahl AG der Primus mit 71 Lehrlingen. Einzelwertungen gab es wie in den Vorjahren keine. Der Kreativpreis für die originellsten Kostüme ging an die Legosteine der Gesamtschule Marpingen. red