Firmen-Chef: Nach der Krise wird Nachwuchs gebraucht

Firmen-Chef: Nach der Krise wird Nachwuchs gebraucht

St. Ingbert. Gute Stimmung in den Fertigungshallen der St. Ingberter Firma Stahl- und Blechbau Herges: Dort präsentierten acht Auszubildende mit dem geschäftsführenden Brüderpaar Manfred und Wolfgang Herges den Eltern, Lehrern und den Vertretern von Handwerks-, Industrie- und Handelskammern ihren Betrieb

St. Ingbert. Gute Stimmung in den Fertigungshallen der St. Ingberter Firma Stahl- und Blechbau Herges: Dort präsentierten acht Auszubildende mit dem geschäftsführenden Brüderpaar Manfred und Wolfgang Herges den Eltern, Lehrern und den Vertretern von Handwerks-, Industrie- und Handelskammern ihren Betrieb. Jeder Auszubildende stellte dabei jeweils eine Station des Fertigungsprozesses für die geschweißten Stahl- und Blechkonstruktionen vor. Diese werden von der Firma Herges in die ganze Welt geliefert. Außerdem wurden zu Beginn auch die drei neuen Auszubildenden Nils Gerlach, Christian Lermen und Salvatore Marascia begrüßt. Sie beginnen Anfang August ihre Ausbildung als Metallbauer. Zusammen mit den drei Neuzugängen beschäftigt das Unternehmen dann 13 Auszubildende und kommt damit auf eine Ausbildungsquote von rund 20 Prozent.

Mit der Veranstaltung "Auszubildende stellen ihren Betrieb vor" wolle die Firma Herges deutlich machen, dass trotz einer dem Unwetter an diesem Tag entsprechenden Wirtschaftslage, die Ausbildung nicht aus den Augen verloren gehen dürfe. In diesem Zusammenhang betonte Wolfgang Herges: "Wir wollen hiermit auch eine Botschaft an andere Betriebe vermitteln: Bildet aus, sichert euch die Fachkräfte von morgen für die Zeit nach der Krise." Sobald die Wirtschaftskrise vorbei ist, "holt uns die demografische Problematik wieder ein", so Herges weiter. Auch bei Herges spüre man die Krise, allerdings sei die Auslastung für die nächsten Monate gesichert. Dank eines größeren Auftrags über die Fertigung von 72 Kanalbrennern für das Kraftwerk Al Shuweihat in den Vereinigten Arabischen Emiraten gibt es im Betrieb genügend zu tun.

Wolfgang Herges bedankte sich auch für die gute Zusammenarbeit bei den Lehrern der Berufsschulen und bei Christian-Peter Zitt, dem Ausbildungsleiter von Thyssen-Krupp Fördertechnik. Herges und das Unternehmen haben eine Kooperationsvereinbarung für Technische Zeichner. Während Thyssen-Krupp seine Auszubildenden zum gewerblichen Praktikum zu Herges schickt, gehen die Azubis der St. Ingberter Firma zur CAD-Ausbildung zu Thyssen-Krupp. mor

"Bildet aus, sichert euch die Fachkräfte von morgen!"

Wolfgang Herges, Unternehmer