Feuerwehrleute packen beim Gerätehausbau kräftig mit an

Auersmacher/Sitterswald · Die Gemeinde Kleinblittersdorf hat das Geld zusammen, um für zwei Löschbezirke ein neues Gerätehaus zu bauen. Jetzt bildet die freiwillige Feuerwehr Teams, die mit Fleiß und Geschick beim Bau Hand anlegen sollen.

Der Bau des ersten gemeinsamen Feuerwehrgerätehauses für zwei Löschbezirke in der Gemeinde Kleinblittersdorf rückt immer näher. An der Straße zwischen Sitterswald und Auersmacher soll der 1,6 Millionen Euro teure Bau entstehen. Eine Million Euro steuert das Land bei, 420 000 Euro bringt die Gemeinde Kleinblittersdorf auf. Hinzu kommen Leistungen der Feuerwehrleute im Wert von 180 000 Euro.

Der Gemeinderat von Kleinblittersdorf hat in der vergangenen Woche das Verfahren genehmigt, um die letzte Finanzierungslücke zu schließen. "Für die Gemeinde sind 90 000 Euro mehr an Kosten entstanden als geplant. Der Rat hat beschlossen, dass die für ein neues Feuerwehrauto geplanten 90 000 Euro umgeschichtet und stattdessen für das Gerätehaus genutzt werden", erklärt Bürgermeister Stephan Strichertz den einstimmigen Beschluss. Deshalb schaffe die Gemeinde Kleinblittersdorf ein geplantes neues Feuerwehrauto erst ein Jahr später an.

Und die Feuerwehrleute aus den Löschbezirken Auersmacher und Sitterswald können sich auf ihr gemeinsames Gerätehaus freuen. "Wenn alles so klappt, wie wir uns das vorstellen, werden wir in diesem Jahr alle Formalitäten erledigen, so dass wir im Frühjahr 2014 mit dem Bau beginnen können", sagt Strichertz. Ein Projekt, bei dem auch die Mitglieder der freiwilligen Feuerwehr viel zu tun bekommen, müssen sie doch besagte 180 000 Euro an Eigenleistungen erbringen. Gemeindewehrführer Peter Dausend hat mit seinen Männern schon einen Plan erarbeitet, wie das zu schaffen ist.

"Wir werden je nach beruflicher Qualifikation Teams bilden, die die unterschiedlichsten Arbeiten bei dem Bau erledigen. Wir werden in den kommenden Wochen damit beginnen, damit wir startklar sind, wenn der Bau beginnt", erklärt Peter Dausend. Er werde mit den Löschbezirken auch auf Sponsorensuche gehen.

In der öffentlichen Sitzung des Gemeinderates waren 15 Feuerwehrmänner dabei. Sie hörten, wie Dausend sich beim Rat bedankte. "Ich habe gerade in den vergangenen Wochen in vielen Sitzungen erfahren, welch hohen Stellenwert wir bei unseren Politikern haben. Im Namen der gesamten Feuerwehr bedanke ich mich für die Unterstützung."