Feuer und Flamme für die Feuerwehr

Feuer und Flamme für die Feuerwehr

Eitzweiler. Die Asweiler Feuerwehr ist froh, dass sie ihn hat, den Jugendbetreuer Shanalan Wicknarajah, der vor einiger Zeit die Nachfolge von Jakob Seibert angetreten hat. Der sympathische 19-Jährige ist Feuer und Flamme für seine Wehr und versteht es, seine Begeisterung auch in die Reihen die Kinder und Jugendlichen zu übertragen

Eitzweiler. Die Asweiler Feuerwehr ist froh, dass sie ihn hat, den Jugendbetreuer Shanalan Wicknarajah, der vor einiger Zeit die Nachfolge von Jakob Seibert angetreten hat. Der sympathische 19-Jährige ist Feuer und Flamme für seine Wehr und versteht es, seine Begeisterung auch in die Reihen die Kinder und Jugendlichen zu übertragen. Shanalans Eltern kamen im Jahre 1985 aus Sri Lanka nach Deutschland, wohnten zuerst in Otzenhausen und seit 2000 in Eitzweiler. Der junge Mann kam in Deutschland zur Welt, beherrscht die deutsche Sprache hervorragend und hat, wie er erzählte, das Heimatland seiner Eltern bis jetzt nicht gesehen. Nach dem Besuch der Schule in Freisen strebt er im Kaufmännischen Berufsbildungszentrum St. Wendel das Abitur an.Der Freund seiner Schwester habe ihn, als er noch ein kleiner Bub gewesen sei, angesprochen, einmal bei der Asweiler Feuerwehr vorbeizuschauen. Der Besuch war keine Eintagsfliege. Shanalan blieb dabei, "weil ich mich für die Feuerwehr schon immer interessiert hatte". An seinen ersten Ausbildungstag erinnert sich Shanalan noch sehr gut: "Wir mussten das Schlauchwerfen üben." Mit zwölf erwarb er die so genannte "Jugendflamme". Als er 18 geworden war, übernahm er das Amt des Jugendbetreuers. Freitags ist Ausbildungstag. "Am Jahresanfang wird der Übungsplan erstellt", erzählte Shanalan. "Dabei dürfen die Jugendlichen mitwirken und sich auch Themen wünschen. Es geht bei uns aber nicht nur todernst zu. Wir fahren zwischendurch freitags regelmäßig zum Schwimmen und zum Kegeln und veranstalten Grilltage. Das alles fördert die Kameradschaft untereinander." Die Jugendgruppe des Löschbezirkes, in der es sehr diszipliniert zugehe, habe zurzeit neun Mitglieder zwischen acht und 16 Jahren.

"Es macht einfach Freude, mit den Jugendlichen zu arbeiten", sagte Shanalan. "Schließlich muss ja auch Nachwuchs für die aktive Wehr herangezogen werden." Wenn sich im April in der Erweiterten Realschule Freisen verschiedene Hilfsorganisationen vorstellen, hofft der Asweiler Jugendbetreuer auf den einen oder anderen Zugang für seine Gruppe. "Hineinschnuppern können Jungen und Mädchen ab dem achten Lebensjahr Jedoch schon jetzt zu jeder Zeit. Wir treffen uns jeden Freitag um 17 Uhr im Feuerwehrhaus."

Weitere Informationen: Telefon (0 68 57) 67 58 78.

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