Feuer im Boot und unterm Dach

Feuer im Boot und unterm Dach

Merzig-Wadern. Ein im Wesentlichen friedliches Weihnachtsfest konnten die Feuerwehr im Landkreis Merzig-Wadern feiern. Trotz der entspannten Lage der Feiertage blieben sie jedoch nicht ohne Einsätze. So musste die Merziger Feuerwehr in den Mittagstunden des zweiten Weihnachtsfeiertages zu einem Schiffsbrand ausrücken

Merzig-Wadern. Ein im Wesentlichen friedliches Weihnachtsfest konnten die Feuerwehr im Landkreis Merzig-Wadern feiern. Trotz der entspannten Lage der Feiertage blieben sie jedoch nicht ohne Einsätze. So musste die Merziger Feuerwehr in den Mittagstunden des zweiten Weihnachtsfeiertages zu einem Schiffsbrand ausrücken.Aus bislang noch unbekannter Ursache war im Merziger Yachthafen ein Brand ausgebrochen. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte der Feuerwehr aus Hilbringen und des Löschbezirks Stadtmitte stand ein Boot lichterloh in Flammen, und das Feuer hatte bereits auf eine daneben liegende Yacht übergegriffen. Unter schwerem Atemschutz gingen die Einsatzkräfte - die Merziger Wehr war mit rund 50 Mann und sechs Fahrzeugen im Einsatz - gegen die Flammen vor.

Schnell gelöscht

Der Brand selbst war nach kurzer Zeit gelöscht, die Nachlöscharbeiten nahmen jedoch eine beträchtliche Zeit in Anspruch, wobei nicht nur das Boot des Löschbezirks Stadtmitte, sondern auch das des Löschbezirks Besseringen zum Einsatz kamen.Um die ausgebrannten Boote wurde fachgerecht eine Ölsperre installiert.

Nicht so spektakulär, aber ähnlich aufwendig verlief der Einsatz der Waderner Wehr in Rathen. In der Buweiler Straße war mittags aus einem Kaminbrand ein gefährlicher Dachstuhlbrand geworden, der sich unter den Ziegeln auszubreiten drohte.

Ein Dachstuhlbrand in Rathen sorgte für mehrere Stunden für eine Vollsperrung der Buweiler Straße.

Die Waderner Einsatzkräfte aus den Löschbezirken Niederlöstern und Wadern, verstärkt durch die Drehleiter der Feuerwehr aus Losheim, konnte durch einen intensiven Löscheinsatz den Brand stoppen und somit auch den Schaden in Grenzen halten. Bis die rund 40 Einsatzkräfte jedoch wieder einrücken konnten, gingen Stunden ins Land. Für die Dauer des Feuerwehreinsatzes war die Hauptdurchgangsstraße in Rathen, die Buweiler Straße, voll gesperrt.

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