"Felix Krull" und Horváth im Staatstheater

"Felix Krull" und Horváth im Staatstheater

Saarbrücken. Im neuen Jahr setzt das Schauspiel des Saarländischen Staatstheaters unter der Leitung von Generalintendantin Dagmar Schlingmann sein Spielzeitmotto "Demut und Größenwahn" mit einer Premiere und einer Uraufführung fort. Am Freitag, 15. Januar, 19.30 Uhr, feiert Wolfram Apprichs Inszenierung der Komödie "Zur schönen Aussicht" von Ödön von Horváth Premiere in der Alten Feuerwache. Das Bühnenbild stammt von Sabine Mader, die Kostüme entwirft Mirjam Benkner. Es spielen Gertrud Kohl, Dorothea Lata, Andreas Anke, Marcel Bausch, Klaus Meininger, Georg Mitterstieler und Merten Schroedter. Ödön von Horváths bitterböses Stück von 1926 beweist als Milieustudie zeitlose Gültigkeit. Die Protagonisten sind Vertreter einer Gesellschaft, die von den Zwängen kapitalistischer Denkstrukturen geradezu deformiert worden sind. Am Samstag, 16. Januar, findet um 19.30 Uhr im Staatstheater die Uraufführung von John von Düffels Bühnenfassung "Bekenntnisse des Hochstaplers Felix Krull" nach dem Roman von Thomas Mann statt. Es inszeniert Bernarda Horres, die erstmals am Staatstheater arbeitet und als freie Regisseurin für Oper und Schauspiel u.a. in Heidelberg, Dresden, Leipzig und Linz tätig ist. Das Bühnenbild gestaltet Anja Jungheinrich, die Kostüme entwirft Jessica Karge. Es spielen Saskia Petzold, Melanie von Sass, Hans-Georg Körbel, Pit-Jan Lößer, Boris Pietsch, Johannes Quester und Johannes Schmidt. John von Düffel setzt sich nach "Buddenbrooks" im Auftrag des Staatstheaters ein weiteres Mal mit einem der großen Romane Manns auseinander. Im Zentrum seiner Dramatisierung steht weniger die spielerische Leichtigkeit des Hochstaplers Krull als vielmehr der Blick hinter die glänzende Fassade des schönen Scheins. redKarten: (0681) 3092-486.

Saarbrücken. Im neuen Jahr setzt das Schauspiel des Saarländischen Staatstheaters unter der Leitung von Generalintendantin Dagmar Schlingmann sein Spielzeitmotto "Demut und Größenwahn" mit einer Premiere und einer Uraufführung fort. Am Freitag, 15. Januar, 19.30 Uhr, feiert Wolfram Apprichs Inszenierung der Komödie "Zur schönen Aussicht" von Ödön von Horváth Premiere in der Alten Feuerwache. Das Bühnenbild stammt von Sabine Mader, die Kostüme entwirft Mirjam Benkner. Es spielen Gertrud Kohl, Dorothea Lata, Andreas Anke, Marcel Bausch, Klaus Meininger, Georg Mitterstieler und Merten Schroedter. Ödön von Horváths bitterböses Stück von 1926 beweist als Milieustudie zeitlose Gültigkeit. Die Protagonisten sind Vertreter einer Gesellschaft, die von den Zwängen kapitalistischer Denkstrukturen geradezu deformiert worden sind. Am Samstag, 16. Januar, findet um 19.30 Uhr im Staatstheater die Uraufführung von John von Düffels Bühnenfassung "Bekenntnisse des Hochstaplers Felix Krull" nach dem Roman von Thomas Mann statt. Es inszeniert Bernarda Horres, die erstmals am Staatstheater arbeitet und als freie Regisseurin für Oper und Schauspiel u.a. in Heidelberg, Dresden, Leipzig und Linz tätig ist. Das Bühnenbild gestaltet Anja Jungheinrich, die Kostüme entwirft Jessica Karge. Es spielen Saskia Petzold, Melanie von Sass, Hans-Georg Körbel, Pit-Jan Lößer, Boris Pietsch, Johannes Quester und Johannes Schmidt. John von Düffel setzt sich nach "Buddenbrooks" im Auftrag des Staatstheaters ein weiteres Mal mit einem der großen Romane Manns auseinander. Im Zentrum seiner Dramatisierung steht weniger die spielerische Leichtigkeit des Hochstaplers Krull als vielmehr der Blick hinter die glänzende Fassade des schönen Scheins. redKarten: (0681) 3092-486.

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