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Fee soll 100 Millionen für Völklingen spendieren

Fee soll 100 Millionen für Völklingen spendieren

Völklingen. Gute Feen, die den Menschen jeden Wunsch von den Augen ablesen, machen sich im wahren Leben leider rar und tummeln sich eher in Märchen und Sagen. Zum Start ins neue Jahr fragten wir - augenzwinkernd - bei bekannten Völklinger Bürgern nach, was sie sich denn wünschten, wenn eine gute Fee ihnen einen einzigen Wunsch gewähren würde. Hier die Antworten

Völklingen. Gute Feen, die den Menschen jeden Wunsch von den Augen ablesen, machen sich im wahren Leben leider rar und tummeln sich eher in Märchen und Sagen. Zum Start ins neue Jahr fragten wir - augenzwinkernd - bei bekannten Völklinger Bürgern nach, was sie sich denn wünschten, wenn eine gute Fee ihnen einen einzigen Wunsch gewähren würde. Hier die Antworten. Klaus Lorig sagt: "Ich bin als Oberbürgermeister für die Stadt Völklingen verantwortlich und würde mir von einer Fee einen riesigen Geldsack mit 100 Millionen Euro wünschen. Damit würde ich alle Maßnahmen anpacken und umsetzen, die für unsere Stadt noch auf der Agenda stehen, um den Wettlauf mit der Zeit zu gewinnen und Völklingen wieder zu einer blühenden Stadt zu machen. Mit einer Wiederbelebung der Rathausstraße, der weiteren Sanierung und Umgestaltung der Innenstadt sowie zahlreicher zukunftsweisender Maßnahmen in allen Stadtteilen wäre dann nach dem Motto ,Klare Linie - klares Ziel' der bereits seit einigen Jahren von mir eingeschlagene Weg weiter beschritten, um unsere Mittelstadt für Bürgerinnen und Bürger, für Jung und Alt, für Gäste von Nah und Fern liebens- und lebenswert zu gestalten."

Geschäftsführerin Silke Albrecht des Völklinger Parkhotels wünscht sich: "Die Fee soll aus unserem Parkhotel eine weltweit operierende Kette machen, die in meiner Lieblingsstadt Meran das schönsteWellnesshotel aller Zeiten baut. Vor der grossen Eröffnung muss ich persönlich jede Anwendung an mir testen lassen, ob diese auch die Ansprüche unserer Gäste erfüllen."

Heidrun Quack: "Gesundheit ist das allerwichtigste", sagt die Chefin des Völklinger Amtsgerichtes. Gott sei Dank sei die Familie fit. Allerdings "ist mein Vater im letzten Jahr nach harter Krankheit gestorben. Da entwickelt man mehr Bewußtsein dafür, was Gesundheit eigentlich bedeutet". Helmut Broy, Chef der Völklinger Feuerwehr: "Ich wünsche mir, dass die Fee beim Wettergott vorstellig wird und ihn überzeugt, unsere Region von Naturkatastrophen und Unwettern zu verschonen. Außerdem soll sie meine Wehrleute beschützen, dass bei den Einsätzen keiner verletzt wird und dafür sorgen, dass nicht so viele Einsätze notwendig sind."

Jazzer und Künstlerischer Leiter der Reihe Völklinger Hüttenjazz, Ivo Müller: "Ich wünsche mir von der guten Fee, dass sie jeden Menschen mit einer ausreichenden Portion Gelassenheit ausstattet und jedem Menschen ein wenig Musik ins Herz pflanzt." Hans Agostini, Sprecher des Völklinger Wirtschaftskreises: "Die gute Fee soll mir mehr Zeit für meine Familie schenken und den Menschen die Rückkehr zu alten Werten ermöglichen. Dazu zählt vor allen Dingen mehr Menschlichkeit." Irene Holbach Pächterin des Kinos sagt: "Ich bin eigentlich ganz glücklich. Immerhin kamen innerhalb von vier Tagen 600 Besucher, um den Film "Madagaskar" anzuschauen. Für die Zukunft wünsche ich mir von der Fee, dass alle Völklinger jeden Monat einmal in mein Kino kommen."