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FDP-Fraktion fordert realistsiche Zahlen zum Bedarf an Kita-Plätzen

FDP-Fraktion fordert realistsiche Zahlen zum Bedarf an Kita-Plätzen

Saarbrücken. Die FDP-Fraktion im Saarbrücker Stadtrat fordert Regionalverbandsdirektor Peter Gillo auf, die "konfuse Diskussion über den notwendigen Ausbau der Kitaplätze im gesamten Regionalverband und damit auch in der Landeshauptstadt endlich mit belastbaren Zahlen zu unterfüttern", wie es in einer Pressemitteilung heißt. Die Zeit werde knapp. Vom 1

Saarbrücken. Die FDP-Fraktion im Saarbrücker Stadtrat fordert Regionalverbandsdirektor Peter Gillo auf, die "konfuse Diskussion über den notwendigen Ausbau der Kitaplätze im gesamten Regionalverband und damit auch in der Landeshauptstadt endlich mit belastbaren Zahlen zu unterfüttern", wie es in einer Pressemitteilung heißt. Die Zeit werde knapp. Vom 1. August 2013 an haben Eltern einen Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz für ihre Kinder, die jünger als drei Jahre alt sind. 2007 hatten Bund, Länder und Gemeinden deshalb vereinbart, bis zu diesem Stichtag dafür zu sorgen, dass für mindestens 35 Prozent der Kinder in dieser Altersgruppe ein Betreuungsplatz zur Verfügung stehen muss. Inzwischen ist aus vielen Kommunen zu hören, dass diese Prozentzahl nicht ausreicht, um den zu erwartenden Bedarf zu decken. Friedhelm Fiedler, FDP-Fraktionschef im Stadtrat: "Fachleute gehen davon aus, dass die vereinbarten 35 Prozent zum Beispiel in Saarbrücken bei Weitem nicht ausreichen, um den Rechtsanspruch auch tatsächlich zu erfüllen. Wir brauchen in dieser Stadt mit ihren vielen sozialen Brennpunkten eine realistische Größenordnung von 40 bis 45 Prozent, um die erwartete Nachfrage zu decken." Es sei nicht zu akzeptieren, dass Peter Gillos bislang nicht für nötig befunden habe, belastbare Zahlen über den tatsächlichen Kita-Bedarf etwa via schriftlicher Eltern-Abfrage zu organisieren. red