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Fast 150 000 Euro werden "durch den Schornstein gejagt"

Fast 150 000 Euro werden "durch den Schornstein gejagt"

Neunkirchen. Schon von Weitem ist sie seit einiger Zeit sichtbar, die Einrüstung des Schornsteins auf dem Alten Hütten-Areal. Der unter Denkmalschutz stehende Schornstein (Baujahr: etwa 1903) mit einer Gesamthöhe von rund 58 Metern, der sich in direkter Nachbarschaft zur Gebläsehalle befindet, muss saniert werden

Neunkirchen. Schon von Weitem ist sie seit einiger Zeit sichtbar, die Einrüstung des Schornsteins auf dem Alten Hütten-Areal. Der unter Denkmalschutz stehende Schornstein (Baujahr: etwa 1903) mit einer Gesamthöhe von rund 58 Metern, der sich in direkter Nachbarschaft zur Gebläsehalle befindet, muss saniert werden. Das geht nach Mitteilung der Stadtpressestelle aus einem Gutachten hervor, das die Kreisstadt Neunkirchen im Vorfeld in Auftrag gegeben hatte. Es wird eine umfassende Instandsetzung sein, die etwa 147 500 Euro kosten wird, wie es in der Pressemitteilung heißt.Zunächst wird der Schornsteinkopf mit einer Betonabdeckung von rund 4,90 Metern Durchmesser und einer Stärke von 20 Zentimetern versehen, im Anschluss erfolgt die Sanierung des Mauerwerks. Dann müssen die Fugen von etwa 1100 Quadratmetern Mauerwerksfläche saniert werden. Im Rahmen der Sanierungsmaßnahme werden auch sämtliche von Rost betroffenen Stahlbauteile ausgetauscht und die Blitzschutzanlage wird erneuert.

Bevor die eigentliche Sanierung beginnen kann, muss der Schornstein jetzt noch fertig eingerüstet werden. Bis Mitte Juni soll die Sanierung abgeschlossen sein, so die Stadt. red