1. Saarland

Fanclubs wollen verstärkt zusammenarbeiten

Fanclubs wollen verstärkt zusammenarbeiten

Der FC-Bayern-München-Fanclub „Rot-Weißer Hochwald“ mit Sitz in Weiskirchen war Ende des Jahres Ausrichter des ersten regionalen Fanclubtreffens der Großregion Mosel-Saar-Hunsrück. Prominenter Besucher des Treffens war der frühere Bayern-Torhüter Raimond Aumann. Von Vereinsseite nahm zudem der Fanbeauftragte Markus Meindl teil.

 Bei der Diskussionsrunde konnte jeder seine Fragen und Anregungen äußern.
Bei der Diskussionsrunde konnte jeder seine Fragen und Anregungen äußern.

Insgesamt 32 Fanclubs waren der Einladung des FC Bayern München zum ersten regionalen Treffen der Fanclubs in der Saar-Lor-Lux-Region nach Weiskirchen gefolgt. Die Initiative zu diesem Treffen kam vom Arbeitskreis Fandialog, den die Fanbetreuung des Vereins im Jahr 2007 ins Leben gerufen hatte. Selbst aus Luxemburg traten zwei Fanclubs die Reise in den Hochwald an.

Ticketverkauf vereinfachen

Ausrichter der Veranstaltung im Park-Hotel war der dort ansässige Bayern-Fanclub "Rot-Weißer Hochwald", in enger Zusammenarbeit mit Alexander Groß, dem Sprecher des Arbeitskreises Fandialog.

In einer offenen Fragerunde konnten die anwesenden Fanclub-Vertreter ihre Sorgen und Anregungen vorbringen. Im Anschluss stellte Michael Scherer, Vorsitzender von "Rot-Weißer Hochwald", die selbst formulierten Ziele vor. Zur Bekämpfung des Ticket-Schwarzmarkthandels und Verbesserung der jeweiligen Ticketsituation könnten künftig alle interessierten Fanclubs im Verbund zusammenarbeiten, Tickets untereinander weitergeben oder tauschen.

Um dies möglichst einfach umzusetzen, wurde durch Michael Scherer angeboten, einen eigenen Arbeitskreis-Fandialog-Bereich auf der Fanclub-Homepage zu installieren.

Per Bus zum Auswärtsspiel

Zudem wurden die anwesenden Fanclubs informiert, dass BFC "Rot-Weißer Hochwald", wie zuletzt auch gegen Manchester City, weiter große Busreisen zu den nächsten Auswärtspartien der Champions-League anbieten wird. Hier bestehe die Möglichkeit, verschiedene Sammelpunkte für interessierte Fanclubs respektive deren Mitglieder einzurichten. Darüber hinaus habe man sich von Seiten der Fanclubs verständigt, künftig auch Busreisen gemeinsam zu planen - aus Gründen der Kostenersparnis und um eine bessere Auslastung oder grundsätzlich mehr Fahrten zu Spielen anbieten zu können.

Kräfte bündeln

Die teilnehmenden Fanclubs an diesem Arbeitskreis verlieren dabei nicht ihre Eigenständigkeit. Vielmehr sollten sich durch die Kräftebündelung für alle Bayern-Fanclubs neue Möglichkeiten im Bezug auf Busauslastungen und Ticketing eröffnen.