Ex-Gewerkschafterin steht zur SPD

Ex-Gewerkschafterin steht zur SPD

Homburg. Eines kam für die ehemalige Gewerkschaftssekretärin Elke Eder-Hippler (Foto: SZ) nie in Frage: Ihrer SPD den Rücken zu kehren und zur Linken zu wechseln. Anders als viele andere Gewerkschafter blieb sie den Sozialdemokraten auch in Agenda-2010-Zeiten treu

Homburg. Eines kam für die ehemalige Gewerkschaftssekretärin Elke Eder-Hippler (Foto: SZ) nie in Frage: Ihrer SPD den Rücken zu kehren und zur Linken zu wechseln. Anders als viele andere Gewerkschafter blieb sie den Sozialdemokraten auch in Agenda-2010-Zeiten treu. "Ich gehöre zu denjenigen, die sagen: Was man fordert, muss man auch einhalten können", sagt sie mit kritischen Blick auf die Linke.Seit 1979 ist sie Mitglied der SPD, saß für die Partei von 1994 bis zu diesem Jahr im Homburger Stadtrat. Zuvor absolvierte Eder-Hippler ab 1977 eine Ausbildung zur Verwaltungsangestellten bei der Stadt Homburg. 1986 wechselte sie hauptberuflich zur Gewerkschaft Öffentliche Dienste, Transport und Verkehr (ÖTV), für die sie zuvor schon ehrenamtlich tätig war. Sie absolvierte eine Ausbildung Gewerkschaftssekretärin und arbeitete anschließend bis zur Geburt ihrer ältesten Tochter Anfang der 90er für die ÖTV.Es ist daher kein Zufall, dass sich Eder-Hippler als Landtagsabgeordnete unter anderem für die Stärkung der Arbeitnehmerrechte einsetzen will. Besonders am Herzen liegt ihr ein flächendeckender Mindestlohn: "Ich finde es unmöglich, wenn jemand 40 Stunden arbeitet und von dem Lohn seine Familie nicht ernähren kann." Weitere Schwerpunkte ihrer Arbeit sollen die Bereiche Bildungspolitik sowie Kommunales sein. gda

Zur PersonGeboren: 2. Dezember 1958 in HomburgWohnort: HomburgFamilienstand: verheiratet, drei KinderPolitisches Vorbild: keinsHobbies: Familie, Politik, Nordic WalkingVereinsmitgliedschaften: unter anderem Awo, Sing'n' Swing, SV Bruchhof-Sanddorf

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