Essen auf Kosten der Steuerzahler?

Essen auf Kosten der Steuerzahler?Zu: "Wer bezahlt, wenn die Gemeinde Riegelsberg zu Tisch bittet?" und "Nur satte Räte sind gute Räte", SZ, 28./30. Januar.Sicher hat niemand etwas dagegen, wenn sich die Gemeinderäte in Riegelsberg zum Jahresessen zusammenfinden und, wie Bürgermeister Häusle es beschreibt, sich einmal interfraktionell austauschen

Essen auf Kosten der Steuerzahler?Zu: "Wer bezahlt, wenn die Gemeinde Riegelsberg zu Tisch bittet?" und "Nur satte Räte sind gute Räte", SZ, 28./30. Januar.Sicher hat niemand etwas dagegen, wenn sich die Gemeinderäte in Riegelsberg zum Jahresessen zusammenfinden und, wie Bürgermeister Häusle es beschreibt, sich einmal interfraktionell austauschen. Außerdem könnte man dies als eine Art Konjunkturanschub für die Riegelsberger Gastronomie betrachten, was auch wichtig ist. Nur: Muss das wirklich auf Kosten der Riegelsberger Steuerzahler gehen? Eigentlich hätte ich den lauten Aufschrei zuerst von der Steuersenkungspartei FDP oder von den Grünen erwartet, die immer sparen wollen, und nicht von den Linken. Respekt, haben die doch ins eigene Nest gespuckt. Wenn ich zwischen den erhöhten Preisen für Streusalz für alle und Salz für das Essen unserer 33 Gemeinderäte zu wählen hätte, wüsste ich genau, wie ich entscheiden würde. Nun interessiert mich aber, ob dem Vorschlag unseres Bürgermeisters Folge geleistet wurde, dass es jedem Rat freigestellt ist, seine Rechnung selbst zu bezahlen. Wird die SZ noch berichten? Landauf und landab liest man von den klammen Kassen vieler Städte und Gemeinden, auch Bürgermeister Häusle hat eingeräumt, dass soziale Einrichtungen und Schulen, Verkehr und Wohnungsmarkt von der Finanzkrise betroffen seien und die kommunalen Finanzen nach Innovationspotenzial durchforstet werden müssten. Ich bin gespannt, welche Einsparvorschläge nun kommen werden. Einen Vorschlag hätte ich bereits. Andrea Schmitz, Riegelsberg (per E-Mail)