Erstkommunion

Heusweiler. 53 Kinder begingen gestern in der Heusweiler Pfarrkirche Mariä Heimsuchung zusammen mit Angehörigen und Pastor Theo Welsch das Fest der Ersten Heiligen Kommunion. Vor dem Gottesdienst versammelten sich die Kinder im Gemeindesaal, um schließlich in einer kleinen Prozession in die Kirche einzuziehen

Heusweiler. 53 Kinder begingen gestern in der Heusweiler Pfarrkirche Mariä Heimsuchung zusammen mit Angehörigen und Pastor Theo Welsch das Fest der Ersten Heiligen Kommunion. Vor dem Gottesdienst versammelten sich die Kinder im Gemeindesaal, um schließlich in einer kleinen Prozession in die Kirche einzuziehen. Dort warteten bereits die Eltern, Geschwister, Verwandte und Freunde. Ein richtiges Blitzlichtgewitter kam über die Kinder. Es gab kaum einen am gestrigen Sonntagmorgen in der Kirche, der kein fototaugliches Mobiltelefon, einen Camcorder oder einen Fotoapparat dabei gehabt hätte. Die neun- und zehnjährigen Kinder haben sich monatelang auf den wichtigen Festtag der katholischen Kirche vorbereitet. Die Kommunion stand ganz im Zeichen der Versöhnung, und Pastor Welsch wünschte den Kindern, dass sie in der Gemeinschaft der Gläubigen Freude finden sollen. Nach dem Gottesdienst feierten die Kinder mit ihren Angehörigen.Der so genannte Weiße Sonntag, also der erste Sonntag nach Ostern, ist zwar in der katholischen Kirche nicht zwingend als Termin der Erstkommunion vorgesehen, doch hat dieser Termin eine Jahrhunderte alte Tradition und ist der überwiegend auch heute noch übliche Termin. Warum der Tag als "Weißer Sonntag" bezeichnet wird, ist nicht mehr mit letzter Gewissheit bekannt, aber vermutlich hängt der Name mit den weißen Taufgewändern zusammen, die in den frühen Jahren der Kirche, als vor allem Erwachsene getauft wurden, von den in der Osternacht Getauften noch bis zum nächsten Sonntag getragen wurden. eng