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Erst spontane Fete, jetzt der Sieg

Erst spontane Fete, jetzt der Sieg

Die SZ tourte mit ihrer Fotoaktion „Unser Ort hat viele Gesichter“ Anfang Mai durch die Gemeinde Nohfelden. Gesucht war das Dorf, das im Verhältnis zur Einwohnerzahl die meisten Menschen aufs Foto bekommt. Gewonnen hat Mosberg-Richweiler.

Zwölf Ortsteile hat die Gemeinde Nohfelden. Für die SZ-Aktion "Unser Ort hat viele Gesichter" bedeutete das: Zwölf Stationen in drei Tagen und zwölf Mal gute Stimmung. Da war der Wettbewerb unter den Ortsteilen beinahe Nebensache.

In Mosberg-Richweiler kamen 127 Menschen zum Fototermin Anfang Mai. Damit sicherte sich das kleinste Dorf in der Gemeinde Nohfelden den Sieg und somit 300 Euro. "Am Tag der Aktion war ideales Wetter", erinnert sich Herbert Hilgert, stellvertretender Ortsvorsteher von Mosberg-Richweiler, bei der Preisübergabe. Er vertrat Ortsvorsteher Thomas Pirali, der zurzeit in Urlaub ist. Die Leute hätten nach dem Fototermin noch lange zusammengesessen. Insgesamt zehn Kasten Bier und 100 Würstchen wurden besorgt. "Spontane Feste sind die besten", sagt Hilgert. Wie sich die 300 Euro Siegesprämie in dem 384 Einwohner zählenden Dorf einsetzen lassen, weiß Hilgert schon genau. "Die Freizeithütte soll optisch und qualitativ aufgewertet werden." Darüber hinaus gebe es noch eine weitere Idee. Aber dazu wollte der stellvertretende Ortsvorsteher noch nicht verraten.

Das Losglück unter den vielen Teilnehmern am Gewinnspiel war Maik Ruppenthal aus Eisen hold. "Ich habe noch nie etwas gewonnen", konnte er bei der Preisgabe sein Glück noch immer nicht fassen. Die 100 Euro kommen dem jungen Mann aber gerade recht. "Am nächsten Samstag habe ich Geburtstag. Da passt das ganz gut", so Ruppenthal.

Mosberg-Richweiler sicherte sich mit 33 Prozent den Sieg in der Gemeinde Nohfelden. Dahinter folgen auf Platz zwei und drei die Ortsteile Eisen und Walhausen. Beide haben Prozentzahlen über 26 erreicht. Somit liegen diese beiden Dörfen sehr eng beieinander.