Ermittler bitten zum Speicheltest

Weiskirchen. In den seit Jahrzehnten ungeklärten Mordfällen Lydia Schürmann (1962) und Heiderose Berchner (170) hat das Kriminalkommissariat Saarlouis eine Ermittlungsgruppe "Hochwald" installiert. DNA-Spuren in den Mordfällen, die sich in der Nähe von Bielefeld und Ulm ereigneten, führen zu einem anonymen Briefschreiber aus dem Raum Weiskirchen

Weiskirchen. In den seit Jahrzehnten ungeklärten Mordfällen Lydia Schürmann (1962) und Heiderose Berchner (170) hat das Kriminalkommissariat Saarlouis eine Ermittlungsgruppe "Hochwald" installiert. DNA-Spuren in den Mordfällen, die sich in der Nähe von Bielefeld und Ulm ereigneten, führen zu einem anonymen Briefschreiber aus dem Raum Weiskirchen. Die Fahnder suchen einen Deutschen, der 64 Jahre oder älter und heute wohl herzkrank ist. In den 60er und 70er Jahren soll er - vielleicht als Speditionsfahrer - viel in Deutschland unterwegs gewesen sein und über einen Opel Diplomat oder Admiral verfügt haben. Eventuell lebte er zeitweise im Raum Nürnberg und hat Ortskenntnisse in Ulm. Nach den Ermittlungen passen einige der Merkmale auf 18 Männer in der Hochwaldregion. Sie werden jetzt von den Fahndern aufgesucht und zu einem freiwilligen Speicheltest (DNA-Probe) gebeten. Polizeisprecher Georg Himbert: "Die Männer sind derzeit keine Verdächtige!" mju

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