1. Saarland

Erbacher Ringer haben keine Halle mehr

Erbacher Ringer haben keine Halle mehr

Erbach. Trotz des klasse Saisonstarts mit 4:0 Punkten und der Tabellenführung in der Ringer-Oberliga wirkte Harald Widmann, der Vorsitzende der KSG Erbach, nach dem 25:16-Heimsieg gegen den KSV Fürstenhausen nachdenklich. "Nachdem unsere Sporthalle an der Sandrennbahn gesperrt wurde und abgerissen wird, konnten wir hier in die Oberlin-Schule ausweichen

Erbach. Trotz des klasse Saisonstarts mit 4:0 Punkten und der Tabellenführung in der Ringer-Oberliga wirkte Harald Widmann, der Vorsitzende der KSG Erbach, nach dem 25:16-Heimsieg gegen den KSV Fürstenhausen nachdenklich. "Nachdem unsere Sporthalle an der Sandrennbahn gesperrt wurde und abgerissen wird, konnten wir hier in die Oberlin-Schule ausweichen. Allerdings bekommen wir am Nachmittag keine Trainingszeiten für die Jugend und müssen nach Zweibrücken an die Schillerschule ausweichen. So werden uns wohl über kurz oder lang alle Kinder den Rücken zukehren, was der Tod für unseren Verein wäre", berichtete Widmann.In der Sporthalle der Oberlin-Schule kann die KSG dienstags und freitags jeweils erst ab 20 Uhr trainieren, was für die Kinder viel zu spät ist. So hofft der Vorsitzende darauf, dass dem Nachwuchs der KSG möglichst bald weitere Trainingszeiten in anderen Sporthallen der Stadt Homburg zur Verfügung gestellt werden. Widmann: "Wir haben die Jugendarbeit mühsam aufgebaut und sind traurig, dass nun alles den Bach runtergeht."

Dass der Verein derzeit lebt, bewies die erste Mannschaft beim 25:16 gegen Fürstenhausen. Für die KSG waren Maik Stricker, Konstantin Meier, Steven Albrecht, Philipp Degel, Michael Dietrich (jeweils vier Punkte), Roman Meier (drei) und Steven Pirrung (zwei) erfolgreich. Im Vorkampf unterlag die Zweite in der Landesliga dem KSV Wiesbach mit 0:28. Am Samstag empfängt die Zweite um 18 Uhr den AC Heusweiler II, die Erste um 19.30 Uhr Heusweiler I. sho