Enttäuschung nach eigentlich guter Leistung

Enttäuschung nach eigentlich guter Leistung

Köllerbach. Melori Bigvava war nicht zufrieden. Der Trainer des Fußball-Oberligisten Sportfreunde Köllerbach freute sich am vergangenen Samstag zwar über einen gewonnen Punkt gegen den aktuellen Tabellenführer SC Hauenstein, aber mehr noch ärgerte er sich über die aus seiner Sicht verschenkten zwei Zähler, die sein Team bei einem Sieg eingefahren hätte

Köllerbach. Melori Bigvava war nicht zufrieden. Der Trainer des Fußball-Oberligisten Sportfreunde Köllerbach freute sich am vergangenen Samstag zwar über einen gewonnen Punkt gegen den aktuellen Tabellenführer SC Hauenstein, aber mehr noch ärgerte er sich über die aus seiner Sicht verschenkten zwei Zähler, die sein Team bei einem Sieg eingefahren hätte. Vor 250 Zuschauen im Stadion an der Burg spielte Köllerbach trotz zahlreicher Chancen 2:2 (0:1).

"Wenn man sieht, dass wir gegen den Spitzenreiter ein Unentschieden erreicht haben, dann ist das eigentlich okay. Aber das Ergebnis hat überhaupt nichts mit dem Spielverlauf zu tun", kritisierte der 42-Jährige die mangelhafte Chancenverwertung seiner Mannschaft und fing an zu rechnen: "Mit den zwei Punkten von heute und den zwei, die wir ähnlich in Mechtersheim liegengelassen haben, hätten wir jetzt 31 Punkte und wären nach der Hinrunde Vierter." So stehen die Sportfreunde mit 27 Zählern auf Platz neun der Tabelle.

Die erste Hauensteiner Torchance überhaupt nutzte Kapitän Steffen Litzel per Kopf zum 0:1 (45. Minute). Diesen Schock unmittelbar vor dem Pausenpfiff ließ sich die bis dahin spielerisch überlegene Heimelf nicht gefallen und rückte die Verhältnisse mit einem Doppelschlag nach Wiederbeginn zurecht. Daniel Magno (50.) und Smail Morabit (52.) trafen zur zwischenzeitlichen Führung. Diese auf 3:1 auszubauen, verpasste Köllerbach im Anschluss trotz klarster Torchancen. Die größte vergab Davit Bakhtadze, als er einen Foulelfmeter in der 78. Minute verschoss. Die Folge: der für den Spitzenreiter schmeichelhafte Ausgleich nur drei Minuten später durch Daniel Geiger. zen