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Ensheimerin warnt: Johannstraße ist ein gefährliches Nadelöhr

Ensheimerin warnt: Johannstraße ist ein gefährliches Nadelöhr

An der Ensheimer Kreuzung Johannstraße/Kreuzfeldstraße sind gestern gegen zehn Uhr zwei Autos zusammengestoßen. Unfallursache war nach Angaben der Polizeiinspektion (PI) Brebach ein Vorfahrtfehler.

Monika Mund-Göppel sah die Helfer, die mit zwei Feuerwehrautos und zwei Rettungswagen dort waren und meldete sich bei "Leben in Saarbrücken", der Online-Ausgabe der SZ-Stadtredaktion. Der Zusammenstoß weise auf ein größeres Problem hin. "Mal wieder ein Unfall in der Johannstraße. Und dank der Parkregelung auf beiden Seiten ist fast kein Durchkommen für Rettungs- und Feuerwehrautos." Wie schätzt die PI Brebach die Lage ein?

Robert Hauer, der stellvertretende PI-Chef, sagt, ihm lägen keine Klagen wegen der Parksituation in der Johannstraße vor. Auch sei dort kein Unfallschwerpunkt, der Zusammenstoß vom Montag ein Einzelfall. Er erläuterte, wann das beidseitige Parken in Einbahnstraßen erlaubt ist: Die Fahrspur müsse mindestens drei Meter breit sein, damit zusätzlich zur maximal in Deutschland zulässigen Fahrzeugbreite von 2,55 Metern genug Abstand zu beiden Seiten gewährleistet ist.

Den Tipp bekamen wir von Leser-Reporterin Monika Mund-Göppel. Sie haben auch Ärgerliches und Spannendes zu erzählen oder Fotos gemacht? Schicken Sie uns alles als Leser-Reporter: per SMS/Fax, MMS mit Foto an Tel. (06 81) 59 59 800, Mails an leser-reporter@sol.de.