1. Saarland

Ensdorfer Wehr weihte neues Gerätehaus ein

Ensdorfer Wehr weihte neues Gerätehaus ein

Ensdorf. Als "vorbildlich" bezeichneten der stellvertretende Vorsitzende des Saarländischen Feuerwehrverbandes und Kreisbrandinspektor Martin Hell das Engagement von Ensdorfs Bürgermeister Thomas Hartz für die Feuerwehr. Hartz bekam die Ehrenmedaille des Deutschen Feuerwehrverbandes (wir berichteten)

Ensdorf. Als "vorbildlich" bezeichneten der stellvertretende Vorsitzende des Saarländischen Feuerwehrverbandes und Kreisbrandinspektor Martin Hell das Engagement von Ensdorfs Bürgermeister Thomas Hartz für die Feuerwehr. Hartz bekam die Ehrenmedaille des Deutschen Feuerwehrverbandes (wir berichteten). Trotz wirtschaftlich schlechter Lage läge ihm die Ausstattung der Freiwilligen Feuerwehr am Herzen. Und auch für das neue Feuerwehr-Gerätehaus hat sich das Gemeindeoberhaupt stark gemacht. Die Ensdorfer Wehrmänner haben mit dem Standort am Gemeindebauhof in der Griesborner Straße ein neues, modernes Zuhause gefunden, das unlängst seiner Bestimmung übergeben wurde.Nachdem ein Bedarfs- und Entwicklungsplan im Jahr 2008 deutlich aufzeigte, dass das alte Feuerwehrgerätehaus nicht mehr den Anforderungen der Wehr, den gesetzlichen und versicherungsrechtlichen Vorgaben gerecht wurde, handelte die Gemeinde. Ein Neubau - so der alternativlose Beschluss - musste her. Geplante Kosten: 1,4 Millionen Euro. Aus dem Konjunkturpaket erhielt die Kommune eine Förderung von 550 000 Euro, erbrachte Eigenleistung in Höhe von 85 000 Euro. Im Februar 2010 erfolgte der Spatenstich.

Zur Einweihung hob Hartz hervor, dass die Arbeiten, insbesondere im Innenbereich des Feuerwehrgerätehauses, sowohl von Fremdfirmen als auch von Mitgliedern der Freiwilligen Feuerwehr ausgeführt worden seien. Das, was an Eigenleistung von den Feuerwehrangehörigen erwartet worden sei, sei bei weitem übertroffen worden, sagte Hartz, und dies verdiene besonderen Respekt.

Anschließend sprach der Wehrführer Jürgen Wolfert über die Funktion des Feuerwehrgerätehauses. Es sei nicht nur eine Unterstellmöglichkeit für den brandschutztechnischen Bedarf und die Fahrzeuge, sondern sollte den Kameradinnen und Kameraden auch zu Ausbildungs- und Übungszwecken, Weiterbildungen und natürlich Einsatzzwecken dienen. Das neue Feuerwehrgerätehaus entspräche all diesen Anforderungen. Neben den Sachspenden in Höhe von 35 000 Euro hat die Feuerwehr und der Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr insgesamt 30 000 Euro an Eigenmitteln investiert. Damit ist die Ausstattung und Möblierung bezahlt worden. hth