Endlich wird der Zugang begradigt

Endlich wird der Zugang begradigt

Dudweiler. Sich mit Fug und Recht beschweren, das ist das eine. Und dann aber auch Bescheid sagen, wenn sich was zum Positiven hin entwickelt hat, das ist das andere. Genau dies hat Leser-Reporterin Christa Brenner getan

Dudweiler. Sich mit Fug und Recht beschweren, das ist das eine. Und dann aber auch Bescheid sagen, wenn sich was zum Positiven hin entwickelt hat, das ist das andere. Genau dies hat Leser-Reporterin Christa Brenner getan.Hocherfreut hat die 70-jährige Frau aus Dudweiler festgestellt, dass sich am obersten Eingang zum Friedhof an der Neuweiler Straße etwas getan hat, was eigentlich nicht mehr zu erhoffen war: Hier wird endlich der Zuweg begradigt. Auf SZ-Anfrage erklärte Stadtpressesprecher Thomas Blug: "Um die Situation am oberen Eingang des Friedhofs Dudweiler zu verbessern, baut die Verwaltung eine befestigte Verkehrsfläche für rund 15 000 Euro. Der insgesamt rund 35 Meter lange gepflasterte Weg wird mit Bordsteinen und Randsteinen eingefasst. Zudem entsteht eine rund 200 Quadratmeter große Parkfläche. Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis in die zweite Novemberwoche, dies hängt vom Wetter ab."

Na, wunderbar. Die Stadt hat ein Einsehen nach vielen Beschwerden in der Vergangenheit. Und zwar über ein sehr holpriges Gelände, das besonders gehbehinderten Menschen einiges abverlangt. Manche Leute, die in der SZ-Redaktion über Wochen und Monaten anriefen, nannten es "halsbrecherisch", sich hier zu Fuß zu bewegen. Doch nun wird alles gut. Dabei hatte Bezirksbürgermeister Walter Rodermann noch vor Wochen durchblicken lasen, dass auf absehbare Zeit am Friedhof nichts zu machen sei (SZ vom 9. September). An dem erbarmungswürdigen Zustand des Braschenplatzes vor dem Gottesacker könne man, so meinte er, nichts ändern, das Geld würde hierzu fehlen. Nun hat aber die Landeshauptstadt die Euro-Scheinchen locker gemacht, um die Dudweilerer zufriedenzustellen. Zufrieden ist jetzt natürlich auch Erika Brenner, die regelmäßig das Grab ihres vor Monaten verstorbenen Mannes aufsucht. Wenn alles schön hergerichtet ist, wird die Seniorin hier keine gefährliche Stolperfalle mehr vorfinden.