Elterninitiative krebskranker Kinder freut sich über 850 Euro

Elterninitiative krebskranker Kinder freut sich über 850 Euro

In einer Feierstunde überreichte der TV Bexbach eine Spende in Höhe von 850 Euro an die Elterninitiative krebskranker Kinder im Saarland. Die Summe kam beim Hans-Werner-Ahr-Gedächtnis-Tennisturnier zusammen.

Über eine Spende in Höhe von 850 Euro darf sich die Elterninitiative krebskranker Kinder im Saarland freuen. Anlässlich einer kleinen Feierstunde in der Tennisklause Bexbach überreichte der Vorsitzende der Tennisabteilung des TV Bexbach, Klaus Pirrung, gemeinsam mit Organisationsleiter Manfred Roth den Spendenscheck an die stellvertretende Vorsitzende der Elterninitiative, Ina Ruffing. Der Betrag war bei der ersten Auflage des Hans-Werner-Ahr-Gedächtnis-Tennisturniers durch Startgelder und Spenden der 19 Teilnehmer sowie auch noch durch eine Verlosung zusammengekommen.

Die Schirmherrschaft über das Tennisturnier hatte das Vorstandsmitglied der VR Bank Saarpfalz, Christoph Palm, selbst Tennisspieler, übernommen. Wie Organisationsleiter Manfred Roth erklärte, soll das Tennisturnier nach dem erfolgreichen Start in der Halle im kommenden Sommer über zwei Tage im Freien stattfinden.

Das Turnier habe man zum Andenken an den Spitzenspieler und Nummer eins des TC Bexbach, Hans-Werner Ahr, ausgetragen, der vor einigen Wochen an Krebs gestorben ist.

"Er war mehrfacher Saarlandmeister im Einzel und mit der Mannschaft", betonte Manfred Roth. Im Beisein von Klaus Pirrung, Stephan Schulz, dem Wirt der Tennisklause, Christoph Palm, Vorstand der VR Bank Saarpfalz, und Wolfgang Brünnler, Vorstand der Volksbank Saarpfalz, sowie Ahr's Witwe Sandra Ahr übergab Roth den Scheck an Ina Ruffing. Mit dem Geld werde die Elterninitiative das 1998 gegründete Projekt Klinikclown am Uniklinikum Homburg unterstützen, sagte Ruffing. Mit den Besuchen der beiden Klinikclowns Pini und Pompon im wöchentlichen Rhythmus auf der Kinderonkologie-Station "fließen Freude und Leichtigkeit in den Klinikalltag ein", so Ruffing.

Dabei werden mit spielerischen Mitteln alle handelnden Personen im Stationsbereich mit einbezogen und ein positives Umfeld geschaffen.

Mit Zaubereien, musikalischen Einlagen, Improvisationen sowie der Kraft des Humors versuchen die Klinikclowns, eine positive Stimmung zu schaffen, um mit dem erkrankten Kind und dessen Eltern in Kontakt zu kommen. Dies könne innerhalb der medizinisch-therapeutischen Angebote als Beginn einer ergänzenden Aktivierung der Rehabilitation betrachtet werden, berichtete Ina Ruffing. Die Besuche vertieften die soziale und psychologische Bindung, der Clown werde zum Freund des Patienten. "Wenn aus traurigen Kinderaugen funkelnde Sterne werden, dann freuen sich die Klinikclowns", fügte Ina Ruffing hinzu.

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