1. Saarland

Eingesessener Wirt bangt um seine Existenz

Eingesessener Wirt bangt um seine Existenz

Mit dem Lustspiel „Geh' hääm, Gregor“ wollen die Wadriller Theaterspieler wieder die Lachmuskeln ihres Publikums massiv strapazieren. Premiere des Stücks ist am Samstag, 25. Januar, im Pfarrheim.

"Geh' hääm, Gregor", ein herrlich witziges und ländliches Lustspiel in drei Akten mit viel Witz, Charme und Bauernschläue haben die Wadriller Theaterspieler ausgewählt, um in diesem Jahr wieder die Lachmuskeln ihrer Theaterbesucher auf das Ärgste strapazieren zu wollen. Und wer die Laiendarsteller in ihren bisherigen vielen Theaterstücken kennen gelernt hat, weiß, dass ihnen das auch mit dem neuen Stück gelingen wird.

Wadriller Platt

Regisseur Manfred Bonertz hat das Theaterstück in Wadriller Platt mit einigen Akzenten umgeschrieben, einige regionale Zeitgenossen und Ereignisse eingearbeitet und den Darstellern auf den Leib geschriebene Rollen verpasst. Über Wochen wurde geprobt, Texte und Pointen sitzen, Gestik und Mimik stimmen ebenfalls, wenn erstmals zur Premiere der Vorhang im Wadriller Pfarrheim aufgezogen wird.

Gastwirt Hugo Spitzmüller (Leo Clasen) ist stinksauer, weil der Ortsrat der Errichtung eines Bistros zugestimmt hat und er nun befürchtet, das neue Lokal könnte seine Existenz gefährden. Kellnerin Gundi (Wilma Nickels) ist auf seiner Seite, sie fürchtet um ihren Job. Um den Ortsrat zur Rücknahme der Genehmigung zu drängen, scheut Hugo auch vor einer kleinen Erpressung nicht zurück.

Aber Ortsvorsteher Albert Löffler (Hans-Peter Lorig) ist auch ein Schlitzohr. Er und sein Parteifreund Eugen Sattler (Stefan Stroh) wissen sich zu wehren. Hugos Frau Ulla (Marianne Brücker) versucht derweil, die unliebsame Konkurrenz auf sanfte Art zu verhindern. Sie lädt die Ehefrauen (Maria Geiger und Annette Schneider) zu einem Kaffeekränzchen ein, in der Hoffnung, dass diese ihre Männer zur Rücknahme der Konzession bewegen. Weinvertreter Felix Hupser (Maximilian Dietzen) würde sich gerne mit Hugos Tochter Elke (Annika Lorig) verloben. Er stößt beim Schwiegervater auf heftige Ablehnung, lässt sich dadurch aber keinesfalls entmutigen. Und dann ist da noch Gregor (Robert Swenne), der geistig zurückgeblieben ist, aber sehr zum Ärger der Dorfoberen oftmals den richtigen Spruch auf Lager hat.

Zum Thema:

AUF EINEN BLICK"Geh' hääm, Gregor" wird fünf Mal im Pfarrheim Wadrill aufgeführt. Premiere ist am Samstag, 25. Januar, 20 Uhr. Dafür gibt es noch wenige Karten. Weitere Vorstellungen sind am Samstag, 1. Februar, 20 Uhr und Sonntag, 2. Februar, 18 Uhr, (beide bereits ausverkauft) sowie Samstag, 8. Februar, 20 Uhr, und Sonntag, 9. Februar, 18 Uhr. Für beide letztgenannten Termine sind noch Karten erhältlich. Karten gibt es im Vorverkauf in der Wadriller Blumenecke, Hermeskeiler Straße 21, Tel. (0 68 71) 54 53 und im Friseursalon Bernd Schuh, Sitzerather Straße 36, Tel. (0 68 71) 32 18. eb