1. Saarland

Einen Waldbrand löschen: Alarmübung der Rosseler Feuerwehr

Einen Waldbrand löschen: Alarmübung der Rosseler Feuerwehr

Karlsbrunn. Am frühen Montagabend dürften Warndt-Bewohner nicht schlecht gestaunt haben: Ein Großaufgebot von Feuerwehr und Rettungsdiensten rückte in den Warndtwald bei Karlsbrunn aus. Allerdings nur trainingshalber: Die Großrosseler Einsatzkräfte absolvierten eine Alarmübung. Das berichtete gestern Feuerwehr-Pressesprecher Thomas Tomczyk

Karlsbrunn. Am frühen Montagabend dürften Warndt-Bewohner nicht schlecht gestaunt haben: Ein Großaufgebot von Feuerwehr und Rettungsdiensten rückte in den Warndtwald bei Karlsbrunn aus. Allerdings nur trainingshalber: Die Großrosseler Einsatzkräfte absolvierten eine Alarmübung. Das berichtete gestern Feuerwehr-Pressesprecher Thomas Tomczyk.Bei einer Alarmübung, erläutert er, geht es realitätsnah zu: Die Einsatzkräfte wissen nicht, was sie erwartet; sie müssen die Lage erkunden und dann das Nötige tun. Das fiktive Szenario am Montag: ein größerer Waldbrand, den Fußgänger entdeckt haben. Nach der ersten Alarmierung der nahen Löschbezirke Karlsbrunn und Dorf im Warndt kurz vor 19 Uhr zeigte sich rasch, dass weitere Kräfte zur Brandbekämpfung herangezogen werden mussten. Einsatzleiter Thomas Hoppstädter veranlasste eine Komplettalarmierung der Rossler Feuerwehr. Da die angenommene Brandstelle tief im Wald lag, musste Wasser her. In der Nähe der Einsatzstelle wurde ein 5000 Liter großer Faltbehälter aufgebaut; Tanklöschfahrzeuge hielten ihn per Pendelverkehr ständig gefüllt, die Pumpen der Feuerwehrfahrzeuge verteilten das Wasser.

Zur Unterstützung war das Deutsche Rote Kreuz Großrosseln vor Ort. Die Helfer, angeführt von Einsatzleiter Jonas Hümbert, bauten rasch einen Behandlungsplatz mit zwei großen Zelten auf. Im Übungsszenario war auch die Versorgung eines Verletzten vorgesehen.

Auf die Übung folgte noch im Wald die Manöverkritik. Alles in allem waren Wehrführer Friedrich Schido und Toni Bender, stellvertretender Brandinspekteur des Regionalverbandes, aber zufrieden; die 55 Wehrleute und zwölf Rotkreuzler hatten offenbar einen recht guten Job gemacht. red