Eine Zeitreise ins neue Jahr

Eine Zeitreise ins neue Jahr

Homburg. Die guten Vorsätze sind für den einen oder anderen schon fast so vergangen wie das Jahr 2011, Sektflaschen haben ihren Dienst getan, das Handy-Netz wurde gesprengt und es wurde gefeiert bis in den frühen Morgen: In seinen Kneipen und auf seinen Plätzen hat Homburg in der Nacht von Samstag auf Sonntag das neue Jahr begrüßt, ausgelassen, laut und fröhlich

Homburg. Die guten Vorsätze sind für den einen oder anderen schon fast so vergangen wie das Jahr 2011, Sektflaschen haben ihren Dienst getan, das Handy-Netz wurde gesprengt und es wurde gefeiert bis in den frühen Morgen: In seinen Kneipen und auf seinen Plätzen hat Homburg in der Nacht von Samstag auf Sonntag das neue Jahr begrüßt, ausgelassen, laut und fröhlich.Hinter denen, die bis zum Morgengrauen durchgemacht haben liegt also eine lange Nacht. Und die begann für so manchen mit viel Arbeit weit vor der eigentlichen Party.

Samstag, 31. Dezember 2011, 15 Uhr: Auf dem Christian-Weber-Platz mitten in der Homburger City bereitet sich das Team von TOB-Events-Chef Thorsten Bruch auf die Silvesternacht vor. Das Weihnachtsdorf ist Geschichte, es wird umgebaut für die große Open-Air-Party. Die Eisbahn ist mit Holz abgedeckt, um den großen Weihnachtsbaum ist eine Bar aufgebaut. Genau die wird Stunden später zu einem der zentralen Feierorte.

Samstag, 31. Dezember 2011, 16.30 Uhr: Homburg ist wie leergefegt. Nur ein paar wenige lassen sich noch auf den Straßen sehen, es ist ungemütlich. Der angekündigte Regen hält, was er versprochen hat. In den Restaurants laufen die Vorbereitungen für den Abend, am Marktplatz in den Kneipen haben sich schon erste Frühstarter eingefunden.

Samstag, 31. Dezember 2011, 20.30 Uhr: In den Restaurants herrscht Hochbetrieb. Wer nicht zu Hause feiert oder bei Freunden eingeladen ist, der hat sich einen Tisch bestellt und genießt, was das alte Jahr in den Küchen zu bieten hat. Auf dem Homburger Christian-Weber-Platz nimmt unterdessen die große Silvesterparty Fahrt auf. Die Band "Firma Hollunder" spielt, es wird lebhafter in der City.

Samstag, 31. Dezember 2011, 22 Uhr: Noch zwei Stunden bis zum großen Finale. Auf der Open-Air-Silvesterparty in Homburgs Innenstadt wird es voller. Aber der immer wieder einsetzende Regen macht es den Feiernden nicht leicht. Zwar ist es inzwischen ungewöhnlich warm, trotzdem ziehen es einige wenige vor, das Weite zu suchen. Eine verfrühte Entscheidung.

Samstag, 31. Dezember 2011, 23.55 Uhr: Vor der Bühne auf der großen Silvesterparty wird es enger. Auf der Bühne spielen "Frontal" ihr letztes Lied des Jahres, "Angel" von Robby Williams. Der Countdown läuft.

Sonntag, 1. Januar 2012, 0 Uhr: Über Homburg beginnt es farbenprächtig zu leuchten, in den Straßen kracht und rummst es. Auf der großen Silvesterparty liegen sich die Menschen in den Armen, es wird geküsst, angestoßen, gelacht. Das neue Jahr ist da.

Sonntag, 1. Januar 2012, 1.55 Uhr: Die erste Geburt am Homburger Universitätsklinikum: Carmen Hagmeier aus Bruchmühlbach-Miesau bekommt Jaden Joel. "Mit 4140 Gramm ein schwerer Brocken", wird der zuständige Arzt Dr. Chrysostomos Papaioannou am Morgen danach erzählen.

Sonntag, 1. Januar, 2012, 9.30 Uhr: Die zweite gute Nachricht des neuen Jahres - die Homburger Polizei meldet "keine relevanten Ereignisse in der Silvesternacht." "Mit 4140 Gramm ein schwerer Brocken"

Dr. Chrysostomos Papaioannou

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