1. Saarland

Eine Million Euro für die Sonnenenergie

Eine Million Euro für die Sonnenenergie

Neunkirchen. Knapp 600000 Euro hat die Stadt Neunkirchen in den vergangenen sieben Jahren in Solar- und Fotovoltaikanlagen auf öffentlichen Gebäuden investiert. Nochmal 400000 Euro könnten folgen, wenn entsprechende Pläne für das neue Kombibad und den Kindergarten in der Ringstraße in vollem Umfang umgesetzt werden

Neunkirchen. Knapp 600000 Euro hat die Stadt Neunkirchen in den vergangenen sieben Jahren in Solar- und Fotovoltaikanlagen auf öffentlichen Gebäuden investiert. Nochmal 400000 Euro könnten folgen, wenn entsprechende Pläne für das neue Kombibad und den Kindergarten in der Ringstraße in vollem Umfang umgesetzt werden. Diese Zahlen haben Oberbürgermeister Friedrich Decker und Manfred Moser, Leiter des Amtes für Gebäudewirtschaft, jetzt mitgeteilt. "Unser Engagement kann sich sehen lassen", sagt Decker. Zwischen 2001 und 2007 wurden demnach 17 Einrichtungen mit Solartechnik ausgerüstet - vom Zentralen Betriebshof bis zum Elefantenhaus im Zoo. Ganz neu sind die Anlagen der Grundschule Steinwald, die erst Anfang des Jahres in Betrieb gingen (wir berichteten). 5100 Kilowattstunden Strom sollen die Fotovoltaikmodule dort jährlich produzieren, Betriebskosten: geschätzte 100 Euro pro Jahr. "So lange nichts kaputt geht, ist der Betrieb von Solaranlagen sehr günstig", erklärt Moser. "Und wir können damit unseren kommunalen Beitrag zur Klimaschonung leisten", fügt Decker hinzu. Den Löwenanteil aller Investitionen seit 2001 hat die Stadt getragen, Zuschüsse gab es teils von der Arge Solar, teils von der KEW.Geplant ist, auch auf dem Dach des im Bau befindlichen Kombibades in der Lakaienschäferei Sonnenenergie einzufangen: eine Absorber- und eine Kollektoranlage für Warmwasser, Fotovoltaik für Strom. Letztere würde rund 300000 Euro kosten. Moser: Ob und in welchem Umfang die Fotovoltaik kommt, ist aber noch unklar. Die Zuschüsse sind noch in der Schwebe." Eine Entscheidung werde im Laufe des Jahres fallen.Wesentlich billiger wird die Solaranlage zur Warmwasserbereitung für den Kindergarten in der Ringstraße. Hier werden rund 25000 Euro fällig. "Sobald die Maßnahmen am Kombibad und am Kindergarten umgesetzt sind, sind wir in Neunkirchen sehr gut aufgestellt", sagt Decker. Weitere Großprojekte in Sachen Sonnenenergie seien dann erst einmal nicht geplant. tim