Eine Krippe aus dem Jahr 1623 war nicht zu überbieten

Eine Krippe aus dem Jahr 1623 war nicht zu überbieten

Bliesmengen-Bolchen. Die Auswahl fiel einerseits leicht, denn das Jahr 1623 ist kaum zu überbieten. Sie fiel aber auch schwer, weil wir viele beachtliche Vorschläge hatten, darunter eine Sammlung Christbaumständer aus dem 19. Jahrhundert, die sich drehen und dabei Musik machen

Bliesmengen-Bolchen. Die Auswahl fiel einerseits leicht, denn das Jahr 1623 ist kaum zu überbieten. Sie fiel aber auch schwer, weil wir viele beachtliche Vorschläge hatten, darunter eine Sammlung Christbaumständer aus dem 19. Jahrhundert, die sich drehen und dabei Musik machen. Wir werden diese schöne Sammlung, Kreisrekord hin oder her, trotzdem in unserer Zeitung vorstellen, denn es geht ja nicht nur um Rekorde, sondern auch um bemerkenswerte Geschichten, die uns unserer Leser anbieten. Doch zurück zu Helmut Brach. Seine Krippe stammt aus dem österreichisch-ungarischen Raum und besteht aus Pappmaché. Man kann in diese Krippe hineinschaeun wie in einen kleinen Schrank. Seit fast 400 Jahren wird das gute Stück immer an den ältesten Sohn weitervererbt. Die Krippe schmückte schon Ausstellungen. Seit es sie gibt, erregt sie Aufmerksamkeit, denn "schon zu Zeiten meiner Urgroßeltern kamen die Nachbarskinder, um sie sich anzuschauen. Das hat sich bis heute nicht geändert", erzählt der stolze Besitzer. Wir werden ihn demnächst vorstellen. Da wir auf das Krippenthema viele Leseranrufe bekamen, greifen wir einen Vorschlag gerne auf: Wer hat die meisten Krippenfiguren? Bekanntlich gibt es Krippenexperten, die Landschaften aufbauen und darin neben den "Klassikern" Maria, Josef, dem Kind und den drei Königen auch Hirten, Tiere, fremde Besucher und fröhliche Gestalten dazustellen. Wer eine richtige Sammlung hat, möge sich bei uns melden. redJeder aus der Saarpfalz kann mitmachen, Tel. (0 68 41) 9 34 88 50 sowie Fax (0 68 41) 9 34 88 59 und E-Mail: redhom@sz-sb.de. Einsendeschluss: Sonntag, 4.12.