Eine große Freiluft-Familie

Göttelborn. An beiden Tagen waren jeweils etwa 50 Helferinnen und Helfer des DRK bei der IVV-Wanderung im Einsatz und machten den Wanderern aus nah und fern den Aufenthalt so angenehm wie möglich. Drei Strecken hatten die Helfer des DRK ausgeschildert: sechs, zehn und 20 Kilometer lang. Alle Wege führten fast ausnahmslos durch den Wald

 Aus Holz kamen (von links) Michael Kannengießer, Christel Brügge und Dieter Engel mit Hund Idefix zur IVV-Wanderung in Göttelborn. Sie wanderten zehn Kilometer. Foto: Müller

Aus Holz kamen (von links) Michael Kannengießer, Christel Brügge und Dieter Engel mit Hund Idefix zur IVV-Wanderung in Göttelborn. Sie wanderten zehn Kilometer. Foto: Müller

Göttelborn. An beiden Tagen waren jeweils etwa 50 Helferinnen und Helfer des DRK bei der IVV-Wanderung im Einsatz und machten den Wanderern aus nah und fern den Aufenthalt so angenehm wie möglich. Drei Strecken hatten die Helfer des DRK ausgeschildert: sechs, zehn und 20 Kilometer lang. Alle Wege führten fast ausnahmslos durch den Wald. Die 20-Kilometer-Route ging bis zur Reha-Klinik nach Quierschied und von dort zurück.Am Freitag waren die Strecken markiert und kontrolliert worden. "An einigen Stellen war es etwas matschig. Aber einem echten Wanderer macht das nichts aus. Außerdem konnte man um die Stelle gut herumgehen", erklärten Christel Brügge, Michael Kannengießer und Dieter Engel von der Wanderabteilung des Turnvereins Holz. Kurz vor der Mittagszeit waren sie gestern von ihrer zehn Kilometer-Tour zurück. Hund Idefix lief vorneweg. "Mit seinen 13 Jahren ist er der größte Wanderer vor dem Herrn", erzählte Dieter Engel lachend. Der putzige Vierbeiner sei bei jeder Tour dabei. "Wir sind jeden Sonntag unterwegs, gehen auch bei der SZ-Wanderung immer mit", berichtete die 67-jährige Christel Brügge. Wandern sei nicht nur gesund, sondern mache auch jede Menge Spaß, sagte sie und erklärte: Es sei ganz wichtig, mit den Stöcken zu gehen. Durch die Bewegung der Arme pumpe der Körper mehr Luft in die Lunge. Das mache das Gehen leichter. Für den 60-jährigen Michael Kannengießer ist die Gesellschaft bei den Wanderungen ein ganz wichtiger Faktor. "Du triffst unterwegs immer wieder gute Bekannte. Die Wanderer sind halt eine große Familie", so Kannengießer. Um die Mittagszeit saßen die meisten Mitglieder der großen Wanderfamilie in der Mehrzweckhalle. An der Essensausgabe bildete sich eine Schlange - alles hungrige Wanderer.

Und während die Wandergesellen mit Gefüllten oder Erbsensuppe mit Wurst und einem Stück Kuchen ihren Hunger stillten, gab nur wenige Meter nebenan an Organisationsleiter Heinz Hubig immer noch Startkarten aus. Dank des großen Einsatzes zahlreicher ehrenamtlicher Helfer klappte die Betreuung der Wanderer reibungslos. "Wir sind halt ein seit Jahren gut eingespieltes Team", so Marco Wirges, der 1. Vorsitzende der DRK Quierschied. "Rund 1800 Wanderer aus dem Saarland, Rheinland-Pfalz, Frankreich und Luxemburg waren bei uns", zog er am Sonntagnachmittag eine zufriedenstellende Bilanz der 43. Auflage der Wanderung. Wirges freute sich, dass auch Mitglieder des Saarwaldvereins Quierschied und des Kneippvereins Quierschied auf den Strecken unterwegs waren. Die stärkste Gruppe stelle diesmal der Wanderverein Dudweiler mit über 60 Teilnehmern. Vom Wanderverein "Frei weg" Hühnerfeld hatten mehr als 50 Frauen und Männer die Schuhe geschnürt. Stark vertreten waren auch wieder die Wandervereine aus Ensheim, Hüttigweiler, Landsweiler-Reden, Schmelz, Berschweiler-Illtal und Völklingen-Heidstock. Für alle Gruppen mit mehr als 25 Personen gab es wieder schöne Ehrenpreise.

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