1. Saarland

Ein Zufluchtsort für Tiere

Ein Zufluchtsort für Tiere

Nalbach. Sie hat sich mit der kleinen Farm in Nalbach einen Traum erfüllt. Eva Christ-Weimer wollte immer schon mit Tieren arbeiten und schuf sich im Garten ihres Hauses in der Bilsdorfer Straße in Nalbach ein Kleinod für Ziegen, Ponys, Hühner, Gänse, Hasen, Meerschweinchen, Katzen und Hunde

Nalbach. Sie hat sich mit der kleinen Farm in Nalbach einen Traum erfüllt. Eva Christ-Weimer wollte immer schon mit Tieren arbeiten und schuf sich im Garten ihres Hauses in der Bilsdorfer Straße in Nalbach ein Kleinod für Ziegen, Ponys, Hühner, Gänse, Hasen, Meerschweinchen, Katzen und Hunde. Mit ein paar Katzen und Hunden fing sie an, mittlerweile leben dort 140 Tiere in einer großen Gemeinschaft. Die kleine Farm bietet jedoch mehr als nur ein tierisches Vergnügen.Hauptberuflich arbeitet Christ-Weimer als Orthomolekular-Therapeutin, eine Medizin, die die Krankheit als Ursache für eine biochemisches Ungleichgewicht es Körpers sieht. Mit Tieren zu arbeiten sah sie immer schon als Hobby, daraus wollte sie jetzt mehr machen.

Mit Reiner Staudter gemeinsam baute sie die Farm auf, am 28. Mai fiel für die Öffentlichkeit der offizielle Startschuss. "Unsere Tiere sind keine Schlachttiere, sondern liebevolle Begleiter und Freunde", damit wirbt die Farm. Die Ziegen sorgen durch ihre gefräßige Art für die Pflege des Grundstücks, sind aber zugleich auch verspielte Zeitgenossen, die viele Streicheleinheiten einfordern. Ebenso die kleine Shetyherde, Ponys, die es mögen, gebürstet und geputzt zu werden. Diesen Part dürfen große und kleine Besucher übernehmen. Derzeit werden die Ponys zum Reiten ausgebildet.

Zwischen Ziegen und Ponys schnattern Gänse, picken die Hühner nach Futter, im separaten Gehege leben Enten oder Zwerghasen und Meerschweinchen in munterer Gemeinschaft. Und dann sind da noch drei Hängebauchschweine, die sich mal schüchtern, mal verspielt präsentieren. Die kleine Farm ist Zufluchtsort für ausgesetzte oder schlecht behandelte Tiere. Hier wird mit dem Tierschutz zusammengearbeitet. Auf dem 5500 Quadratmeter großen Gelände sorgt die Farm dafür, dass die Tiere sich wohlfühlen. "Wir respektieren das Leben in jeglicher Form", sagte Christ-Weimer.

Und das möchte sie gerne auch den Besuchern vermitteln. Ob bei Führungen mit Schulklassen oder Kindergartengruppen oder beim sonntäglichen Tag der offenen Tür. Kajak- oder Bootfahren stehen im Programm, und hier lässt sich auf der Prims der Genosse Biber beobachten. Lagerfeueratmosphäre, frische Kräuter sammeln, die Früchte des Gartens ernten, kochen lernen - das Angebot auf der Farm ist vielfältig. Auch bietet sie Kinderferienbetreuung und Tagesbetreuung an. Alles in allem: Christ-Weimer sieht sich in der Entscheidung, nach Nalbach zu ziehen und sich dort ihren kleinen Traum zu erfüllen, bestätigt. "Der Ort hat mich angezogen und begeistert, ein Platz, wo man sich wohlfühlt", schwärmt sie.

kleine-farm-nalbach.de