1. Saarland

Ein verunglückter Abstoß bringt Hellas auf die Verliererstraße

Ein verunglückter Abstoß bringt Hellas auf die Verliererstraße

Marpingen. Zunächst sah es so aus, als sei das Spiel schon entschieden, ehe es überhaupt richtig angefangen hatte: Es waren noch keine drei Minuten gespielt, da lag der Fußball-Verbandsligist FC Hellas Marpingen beim SC Friedrichsthal bereits mit 0:2 zurück

Marpingen. Zunächst sah es so aus, als sei das Spiel schon entschieden, ehe es überhaupt richtig angefangen hatte: Es waren noch keine drei Minuten gespielt, da lag der Fußball-Verbandsligist FC Hellas Marpingen beim SC Friedrichsthal bereits mit 0:2 zurück. SC-Stürmer Christian Weiß hatte mit einem Doppelschlag für die Führung für die Elf von Trainer Dieter Ferner gesorgt. Doch Marpingen, im Vergleich zum Spiel gegen Völklingen auf vier Positionen verändert, kämpfte - und Friedrichsthal schaltete auf Grund des vermeintlich sicheren Vorsprungs einen Gang zurück. Die Folge war der Anschlusstreffer durch Andreas Finkler (27.). Und nur vier Minuten später konnte die Elf von Thomas Alt, der wegen des akuten Personalmangels wieder selbst die Fußballstiefel geschnürt hatte, sogar den Ausgleich bejubeln. Andr&; Kunrath hatte getroffen. Und der Marpinger Sturmführer war es auch, der in der 56. Minute sogar die Riesenchance hatte, den Führungstreffer zu erzielen. Doch von Christian Fleck schön in Szene gesetzt, reagierte Kunrath zu hektisch und jagte das Spielgerät aus zwölf Metern Torentfernung unbedrängt am rechten Lattenkreuz vorbei. Wie man es besser macht, zeigte ihm wenige Minuten später Salvatore La Marca: Doppeltorschütze Weiß fing einen verunglückten Torabstoß von Marpingens Spielführer Michael Krämer ab und legte für seinen Sturmpartner auf. Der ließ Hellas-Keeper Marco Klein keine Chance und verwandelt zum 3:2 (61.) für Friedrichsthal. Doch auch davon ließ sich Marpingen nicht unterbringen. Vier Minuten später war es wieder Kunrath, der die große Chance zum Ausgleich hatte, doch der Hellas-Stürmer vergab (65.). In der 89. Minute fiel dann die Entscheidung, als Friedrichsthal zum 4:2 erhöhte. Hellas-Trainer Alt ärgerte sich nach der Partie: "Chancen, um wenigstens ein Unentschieden zu holen, hatten wir ja. Aber wenn man die nicht nutzt..." Doch der Coach hatte auch Positives gesehen: "Wie wir nach dem frühen Rückstand zurückgekommen sind, das zeugt von Moral. Und das ist es auch, worauf wir aufbauen können. Jetzt müssen wir aber in den nächsten beiden Spielen mindestens einen Sieg holen." Am Freitag geht es gegen Brebach, ehe mittwochs darauf das Kellerduell gegen Hemmersdorf ansteht. tog