Ein Stressparcours beendet Selbstverteidigungskurs für Frauen

St. Wendel. Der Frauenselbstverteidigungskurs des Ju-Jutsu-Vereins St. Wendel endet mit einem Stressparcours. Das brachte den Teilnehmerinnen neugierige Blicke von Jugendlichen und das beherzte Nachfragen einer Mutter mit Kind, was da denn vor sich ginge, ein

 Die Akteure bei einem simulierten Handtaschenraub. Foto: VA

Die Akteure bei einem simulierten Handtaschenraub. Foto: VA

St. Wendel. Der Frauenselbstverteidigungskurs des Ju-Jutsu-Vereins St. Wendel endet mit einem Stressparcours. Das brachte den Teilnehmerinnen neugierige Blicke von Jugendlichen und das beherzte Nachfragen einer Mutter mit Kind, was da denn vor sich ginge, ein. In drei Monaten hatten sich zwölf Frauen zwischen 14 und 70 Jahren dem Thema gestellt, was sie tun könnten, falls sie tätlich angegriffen oder belästigt würden. Die Trainer des Ju-Jutsu-Vereins hatten ihnen ein Gefühl dafür vermittelt, Situationen richtig einzuschätzen. So bestand eine Aufgabe des Stressparcours auch darin, normale Alltagssituationen von potenziell gefährlichen Begegnungen zu unterscheiden und dann angemessen zu reagieren. Dabei waren auch Nothilfesituationen ein Thema. Für den Fall eines körperlichen Angriffs hatten die Frauen Techniken der Selbstverteidigung gelernt, was den freiwilligen Helfern des Ju-Jutsu-Vereins, die für diesen Nachmittag in die Rolle der Aggressoren geschlüpft waren, einige Tritte und Schläge, aber keine Verletzungen einbrachte. Bei den körperlichen Angriffen haben sich alle, im wahrsten Sinne des Wortes, gut geschlagen. redjjwnd.de

Meistgelesen
Neueste Artikel
Zum Thema
Aus dem Ressort