1. Saarland

Ein strammes Programm

Ein strammes Programm

Weihbischof Robert Brahm ist in den nächsten Wochen auf Tour durch das Dekanat Völklingen. Bei einem Pressegespräch in Püttlingen stellte er das Programm vor. Weihbischof Brahm: „Ich will hören, was die Menschen beschäftigt.“

Weihbischof Robert Brahm hat sich für die kommenden sechs Wochen ein gewaltiges Arbeitspensum auferlegt. Bis zum 30. Juni wird seine Visitation durch das Dekanat Völklingen dauern. 32 Gottesdienste mit Firmungen und mehr als 160 Termine mit Gesprächen wird der Bischof absolvieren. In Püttlingen stellten Brahm, Dechant Franz-Josef Werle, Thomas Weber, stellvertretender Dechant, und die Dekanatsbeauftragte Irene Laturell das Programm vor.

Wie verläuft das Zusammengehen der Pfarreien, und wie kann es optimiert werden? Wie kann die Kirche der schwindenden Zahl von Katholiken aufgrund des demografischen Wandels, den zurückgehenden Taufen, aber zunehmenden Kirchenaustritten begegnen? Alleine im Dekanat Völklingen sei die Zahl der Katholiken seit 2009 von 67 000 auf heute knapp 61 000 zurückgegangen, sagte Werle. Diese Fragen werden den Weihbischof beschäftigen. Daneben will der Geistliche vor allem das Gespräch mit den Menschen suchen. Nachdem 2004 aus einst drei Dekanaten das Dekanat Völklingen gebildet worden ist, sei der Bedarf an Kommunikation und Organisation gestiegen, meinte der Dechant. Er wolle zu den Menschen kommen und mit allen reden, die für das Wohl der Gesellschaft eintreten, sagte Brahm. Hierbei spielten die Ehrenamtlichen, "nicht nur in der Kirche", eine wichtige Rolle. Auf seiner Reise durch das Dekanat wird Brahm mit allen gesellschaftlich relevanten Gruppen sprechen, von der Feuerwehr über das Technisches Hilfswerk und DRK bis hin zu Parteien und Vereinen. Brahm: "Ich will hören, was die Menschen beschäftigt."

Daneben spielen Gespräche mit den Gremien der Pfarreien und allen Hauptamtlichen eine wesentliche Rolle. Dechant Werle und sein Stellvertreter Thomas Weber freuen sich über den Besuch aus Trier. "Wir empfinden Rückendeckung und Wertschätzung unserer Arbeit", betonten die beiden Pfarrer. Der Dechant und sein Stellvertreter zogen eine positive Bilanz des Zusammengehens der Pfarreien bei der Umstrukturierung des Dekanats. "Wir sind auf einem guten Weg und seelsorgerisch gut aufgestellt", sagte Werle. Gleichwohl gebe es noch viel zu tun.

Zum Thema:

Auf einen Blick Firmgottesdienste finden statt unter anderem am 25. Mai um 15 Uhr in Püttlingen Liebfrauen; am 26. Mai um 10 Uhr in Püttlingen St. Sebastian; am 1. Juni um 18 Uhr in Heidstock St. Paulus; am 2. Juni um 10.30 Uhr in Völklingen St. Eligius; am 21. Juni um 18.30 Uhr in Emmersweiler St. Barbara; am 22. Juni um 17.45 Uhr in Wehrden St. Hedwig; am 23. Juni um 11 Uhr in Köllerbach Herz Jesu. Bischofsmessen finden statt unter anderem am 27. Mai um 18 Uhr in Völklingen St. Michael; am 30. Mai um 9.30 Uhr in Ludweiler Herz Jesu; am 31. Mai um 18 Uhr in Fürstenhausen Schmerzhafte Mutter; am 3. Juni um 18.30 Uhr in Großrosseln St. Wendalinus; am 4. Juni um 18 Uhr in Luisenthal Christkönig; am 15. Juni um 17.30 Uhr in Lauterbach St. Paulinus; am 18. Juni um 18.30 Uhr in Wehrden St. Josef; am 24. Juni um 18.30 Uhr in Geislautern Maria Himmelfahrt und am 25. Juni um 18.30 Uhr in Dorf im Warndt Herz Mariä. red