1. Saarland

Ein neuer Anstrich für die Cafeteria

Ein neuer Anstrich für die Cafeteria

Friedrichsthal. Der frühere Friedrichsthaler Bürgermeister Werner Cornelius bleibt 1. Vorsitzender des Fördervereins der Bäder der Stadt. Bei der Mitgliederversammlung im Rechtsschutzsaal in Bildstock wurde er für die kommenden zwei Jahre im Amt bestätigt. Als gleichberechtigte stellvertretende Vorsitzende wurden Günter Walter und Helmut Donnevert wieder gewählt

Friedrichsthal. Der frühere Friedrichsthaler Bürgermeister Werner Cornelius bleibt 1. Vorsitzender des Fördervereins der Bäder der Stadt. Bei der Mitgliederversammlung im Rechtsschutzsaal in Bildstock wurde er für die kommenden zwei Jahre im Amt bestätigt.Als gleichberechtigte stellvertretende Vorsitzende wurden Günter Walter und Helmut Donnevert wieder gewählt. Die Kassenführung liegt weiterhin bei Elke Thome. Zum Schriftführer wurde Sascha Baumert bestimmt. Markus Walter kümmert sich auch zukünftig um die Öffentlichkeitsarbeit.

Als Beisitzer arbeiten Günter Caspari, Ursula Cornelius-Mauer, Erika Hammerer, Heribert Lang, Marliese Mehl, Patrice Schlick und Anne Schmitt im Vorstand mit. Der amtierende Bürgermeister Rolf Schultheis und Ingrid Caspari prüfen die Kasse. Als Ansprechpartner seitens der Stadt steht Harald Großjean dem Förderverein zur Verfügung.

Der alte und neue Vorsitzende, Werner Cornelius, betonte in seinem Rechenschaftsbericht, dass der Förderverein auch in den vergangenen beiden Jahren wieder kräftig in die Attraktivität der Bäder investiert hat. So wurden für die Fertigstellung eines glasüberdachten Außengeländes im Saunabereich und für die Bereitstellung einer Familienumkleide im Hallenbad alle Kosten vom Förderverein übernommen. Rund 31 000 Euro überwies der Verein an den Bäderbetrieb.

Cornelius bekräftigte, dass der Verein auch zukünftig zur Erhaltung der Bäder in Friedrichsthal beitragen werde. Zudem plane der Förderverein, bereits in diesem Jahr seinen Beitrag zur Umgestaltung der Cafeteria im Hallenbad zu leisten. Ein neuer Anstrich sowie eine neue Bestuhlung sollen den Bade- und Saunagästen den Aufenthalt noch angenehmer machen. Bürgermeister Rolf Schultheis erklärte, dass der Förderverein eine wichtige Säule im Kampf um den Erhalt der Bäder in der Stadt ist. Die Bäder seien ein wichtiges Stück Wohnqualität und erfüllten auch eine bedeutende soziale Aufgabe. Vor diesem Hintergrund sei es für ihn völlig unverständlich, wenn Kommunen für die Schließung von Bädern von Aufsichtsbehörden auch noch gelobt würden. Schließlich hätten die Bäder auch mit Blick auf die immer älter werdende Gesellschaft eine wichtige Funktion für Gesundheit und Fitness. Aber auch für junge Familien seien Kommunen mit Hallen- oder Freibad als Wohnort wesentlich attraktiver.

Allerdings werde der Erhalt der Freizeiteinrichtungen in Zeiten von Schuldenbremse und Konsolidierung der öffentlichen Haushalte immer schwieriger. Die Bäder in Friedrichsthal seien aber in den vergangenen Jahren kontinuierlich saniert und attraktiver gemacht worden, unterstrich Schultheis und betonte: "Wir sind in diesem Bereich gut aufgestellt für die Zukunft." "Wir sind in diesem Bereich gut aufgestellt für die Zukunft."

Rolf Schultheis

Hintergrund

Der Förderverein für die Bäder der Stadt wurde 1995 gegründet. Er ging aus der Bürgerinitiative "Rettet das Friedrichsthaler Freibad" hervor. Zuerst kümmerte sich der Verein um das Freibad. Hier finanzierte er unter anderem die 50-Meter-Wasserrutsche für 75 000 Euro und das Springerbecken. Als das Freibad saniert und sein Bestand gesichert war, widmete sich der Förderverein dem Hallenbad. Unter anderem ließ er eine Dampfsauna für 25 000 Euro einbauen und half bei der Finanzierung des Anbaus und dem Bau der Saunalandschaft. Insgesamt investierte der Verein in das Frei- und in das Hallenbad der Stadt Friedrichsthal bisher fast 700 000 Euro. ll