Ein maßvolles Miteinander

Ein maßvolles Miteinander

Nachdem die närrischen Tage diese Woche mit Rosenmontag und Fastnachtsdienstag ihren Höhepunkt erreicht haben, hat mit der Fastenzeit eine ganz andere, besinnlichere, ruhigere Zeit begonnen - abgesehen von den politischen Aschermittwochsveranstaltungen, die so kurz vor der Landtagswahl durchaus brisant waren

Nachdem die närrischen Tage diese Woche mit Rosenmontag und Fastnachtsdienstag ihren Höhepunkt erreicht haben, hat mit der Fastenzeit eine ganz andere, besinnlichere, ruhigere Zeit begonnen - abgesehen von den politischen Aschermittwochsveranstaltungen, die so kurz vor der Landtagswahl durchaus brisant waren. Eine ruhigere und besinnlichere Zeit wie die Fastenzeit bringt für den ein oder anderen vielleicht auch mit sich, dass er verzichtet: Auf Süßigkeiten, dauerndes fern schauen oder auf Alkohol. Wer auf Alkohol, besonders auf große Mengen, verzichtet, behält einen klaren Kopf. Heißt, dass, wie jeder weiß, wer viel trinkt, durchaus auch mal aus der Rolle fällt. Genau diese Erfahrung musste an den närrischen Tagen die hiesige Polizei machen. Vor allem Jugendliche sind aufgrund eines hohen Alkoholpegels als sehr aggressiv aufgefallen. Hier würde sich die Polizei wünschen, dass Eltern die Jugendlichen in Sachen Alkohol mehr sensibilisieren. Klar, viele Jugendliche denken wahrscheinlich, wer Alkohol trinkt, ist cool, gehört dazu. Vor allem wird der Alkoholkonsum in unserer Gesellschaft toleriert, ist Bestandteil des Erwachsenenlebens. Das kriegen die Jugendlichen mit! Genau deshalb ist es so wichtig, den Jugendlichen einen maßvollen Umgang zu vermitteln. Es muss den jungen Leuten erklärt werden, wie gefährlich Alkohol in rauen Mengen sein kann. Wichtig ist dabei auch, dass Eltern ihre Kinder sanft in ihre Schranken weisen. Jedes Extrem kann sich negativ auswirken: Lassen die Eltern zu viel durchgehen, kann das schaden, sind sie zu streng, kann das auch nach hinten losgehen. Sachliche Aufklärung ist angesagt, zur Not auch mit Hilfestellung von Experten!