Ein Lob der Hilfsbereitschaft

Ein Lob der Hilfsbereitschaft

Jetzt, so um die Zeit der Tag- und Nachtgleiche, macht mir das Schrumpfen der hellen Tagesabschnitte besonders zu schaffen. Es zeigt mir auf wehmütige Art, dass der sowieso dürftige Sommer wohl endgültig in den letzten Zügen liegt und am kommenden Freitag schon wieder offiziell der Herbst beginnt. Gefühlt hat der Herbst für mich schon am vergangenen Sonntagabend begonnen

Jetzt, so um die Zeit der Tag- und Nachtgleiche, macht mir das Schrumpfen der hellen Tagesabschnitte besonders zu schaffen. Es zeigt mir auf wehmütige Art, dass der sowieso dürftige Sommer wohl endgültig in den letzten Zügen liegt und am kommenden Freitag schon wieder offiziell der Herbst beginnt.Gefühlt hat der Herbst für mich schon am vergangenen Sonntagabend begonnen. Wenn ich vom Spätdienst wieder im Dunklen nach Hause fahren muss, ist nach den Sommermonaten immer besondere Vorsicht geboten. Das ist die Zeit, in der häufig Wildunfälle passieren. Und vergangenen Sonntag ist mir genau das passiert, wovor ich so viel Bammel habe. Schockiert sah ich auf der Straße zwischen Bliesen und Winterbach das tote Rehböckchen vor meinem Auto liegen. Bei allem Unglück erfuhr ich gleichzeitig große Hilfsbereitschaft. Bis die Polizei eintraf, hielten zahlreiche Fahrer an, fragten, ob sie helfen oder Hilfe rufen können. Viele stiegen gar aus, um nach dem Rechten zu sehen. Das war ein tröstliches Gefühl. Soviel hilfsbereite Autofahrer hätte ich nicht erwartet, schon gar nicht sonntagabends. So wurde ich trotz der unglücklichen Umstände an diesem Abend noch positiv überrascht.

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