Ein Kampfspiel ohne Punkte für den 1. FC Saarbrücken II

Homburg/Saarbrücken. Beim fußballerischen Duell zweier rivalisierender Nachbarn zählt keine Schönspielerei. "Ein gutes Derby ist es dann, wenn man es gewonnen hat", brachte es Stefan Kapitain, der Stadion- und Pressesprecher des FC Homburg, bei der Pressekonferenz nach dem Spiel des FCH gegen den 1. FC Saarbrücken II in der Fußball-Oberliga Südwest auf den Punkt

 Der Saarbrücker Julian Fricker ist in dieser Szene vor dem Homburger Jannik Schliesing (links) am Ball. Foto: Hartung

Der Saarbrücker Julian Fricker ist in dieser Szene vor dem Homburger Jannik Schliesing (links) am Ball. Foto: Hartung

Homburg/Saarbrücken. Beim fußballerischen Duell zweier rivalisierender Nachbarn zählt keine Schönspielerei. "Ein gutes Derby ist es dann, wenn man es gewonnen hat", brachte es Stefan Kapitain, der Stadion- und Pressesprecher des FC Homburg, bei der Pressekonferenz nach dem Spiel des FCH gegen den 1. FC Saarbrücken II in der Fußball-Oberliga Südwest auf den Punkt. Mit 2:0 hatte der Spitzenreiter zuvor gegen die bis dahin beste Rückrunden-Mannschaft gewonnen. Ein schönes Spiel sahen die knapp 1000 Zuschauer im Waldstadion allerdings nicht."Das Spiel war vom Kampf geprägt, beide Mannschaften schenkten sich nichts - was auch zum Derby dazugehört", sah FCS-Co-Trainer Edgar Weller eine Partie, bei der hartes Zweikampfverhalten im Mittelpunkt stand. Auch FCH-Trainer Christian Titz sprach anschließend von "keinem hochklassigen, aber einem interessanten und rassigen Derby", das die Gastgeber für sich entschieden, "weil das Team das unbedingt wollte. Es war heute ein unbändiger Wille da, drei Punkte einzufahren", sagte Titz.

 Der Saarbrücker Julian Fricker ist in dieser Szene vor dem Homburger Jannik Schliesing (links) am Ball. Foto: Hartung

Der Saarbrücker Julian Fricker ist in dieser Szene vor dem Homburger Jannik Schliesing (links) am Ball. Foto: Hartung

Allerdings entzündete sich das Feuer beim FCH erst, nachdem Titz in der Halbzeitpause seinen Spielern klar gemacht hat, dass ein Sieg mit der schwachen Leistung aus der ersten Hälfte nicht zu erringen sein wird. "Nach der Ansprache in der Halbzeit haben wir verdient gewonnen", fand Yannick Tewelde, der in der 89. Minute mit einer sehenswerten Einzelleistung den 2:0-Endstand herstellte. Auch das 1:0 (68.) fiel in der an Spielfluss armen Partie typischerweise durch einen Freistoß in Strafraumnähe. Dass der Schütze Oscar Mbele Mombo mit seiner John-Wayne-Pose beim Anlauf, die er sich wohl von Real-Madrid-Stürmer Christiano Ronaldo abgeschaut hat, unter den Zuschauern Kopfschütteln hervorrief, war in dem Moment vergessen, als der Ball unhaltbar für FCS-Torwart Tim Christiansen im Winkel einschlug. rti

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