"Ein Glücksfall für unsere Stadt"

"Ein Glücksfall für unsere Stadt"

St. Ingbert. Gestern vor einem Jahr, am 28. Juli 2010, ist Erich-Ferdinand Bläse, der Gründer der Erich-Ferdinand-Bläse-Stiftung in St. Ingbert, verstorben. Aus diesem Grund besuchte Oberbürgermeister Georg Jung, gemeinsam mit Bärbel Kreft-Bootz, die Bläse in den letzten Jahren seines Lebens begleitet hatte, das Grab des Stifters. Gemeinsam legten sie ein Blumengebinde nieder

St. Ingbert. Gestern vor einem Jahr, am 28. Juli 2010, ist Erich-Ferdinand Bläse, der Gründer der Erich-Ferdinand-Bläse-Stiftung in St. Ingbert, verstorben. Aus diesem Grund besuchte Oberbürgermeister Georg Jung, gemeinsam mit Bärbel Kreft-Bootz, die Bläse in den letzten Jahren seines Lebens begleitet hatte, das Grab des Stifters. Gemeinsam legten sie ein Blumengebinde nieder."Erich-Ferdinand Bläse wollte gestalten. Er wollte Verantwortung übernehmen und sich einsetzen für das Lebensumfeld in seiner Heimatstadt. Zum Wohle St. Ingberts und seiner Menschen hat er die Erich-Ferdinand-Bläse-Stiftung gegründet", sagte Oberbürgermeister Georg Jung am ersten Todestag des Stifters. Erich Ferdinand Bläse wurde am 12. Mai 1913 in St. Ingbert geboren. 1903 hatte sein Vater, Friedrich Bläse, das Textilgeschäft der Familie Diehl in der Ludwigstraße 27 übernommen. Nachdem er sein Abitur im Jahr 1932 bestand, stieg Erich-Ferdinand Bläse ins Geschäft ein. 1953 übernahm er es von seinem Vater. Anfang der 60er Jahre schloss er das Textilhaus.

Danach ging er in Berlin, Bonn und schließlich in Wiesbaden verschiedenen Geschäften nach. Unter anderem investierte er in Weinberge in der Nähe von Wiesbaden, die er später wieder verkaufte. Bis zu seinem Tod lebte Bläse in der hessischen Landeshauptstadt Wiesbaden. 2010 hatte er die Erich-Ferdinand-Bläse-Stiftung gegründet, mit einem Stiftungskapital von mehr als drei Millionen Euro. Erich-Ferdinand Bläse war ein Glücksfall für unsere Stadt", sagte Oberbürgermeister Georg Jung. "Er leistete über die Stiftung hinaus einen großen Beitrag zu unserer demokratischen Kultur. Dieses gesellschaftliche Engagement geht weit über den konkreten Ertrag der Projekte hinaus", fügte er hinzu. red