Ein gelungener Theaterabend

Ein gelungener Theaterabend

KulturEin gelungener TheaterabendZum Artikel "Faust, ein Western im Theater Überzwerg" - SZ vom 4. September Am Freitag, 2. September, erlebten wir eine großartige Theatervorstellung im Theater Überzwerg. Im Rahmen des Daarler Theatersommers führten die Überzwerge Faust als Western auf

Kultur

Ein gelungener

Theaterabend

Zum Artikel "Faust, ein Western im Theater Überzwerg" - SZ vom 4. September

Am Freitag, 2. September, erlebten wir eine großartige Theatervorstellung im Theater Überzwerg. Im Rahmen des Daarler Theatersommers führten die Überzwerge Faust als Western auf. Das Ensemble spielte mit voller Leidenschaft unter einer beeindruckenden Musikbegleitung in einem wunderbar arrangierten Bühnenbild. Das Publikum war begeistert und zeigte dies in einigen Szenenapplausen sowie in dem kaum enden wollenden Schlussapplaus. Selten so einen gelungenen und glücklich machenden Theaterabend erlebt.

Andrea Ewen, Saarbrücken

Haushalt

Wann wird die

Stadt endlich wach?

Zum Artikel "Stadt kürzt Zuschüsse für Bäder" - SZ vom 24. August

Der Haushalt 2011 ist noch nicht genehmig wegen 1,2 Millionen, die nicht eingespart wurden. (SZ vom 24. August: "Es wird einen Punkt geben, an dem wir sagen müssen: Mehr geht nicht.") Ja, da gebe ich Herrn Latz Recht. Ich meine, der Punkt ist schon längst da, mehr geht nicht. Wann wird die Stadt endlich wach? Die Stadt ist pleite. Eine Milliarde Schulden 2011, 2012 Tendenz steigend. Kürzungen von Zuschüssen bei Einrichtungen (Kinder), Schwimmbädern, Vereinen, Kultur... Aber laut Herrn Latz sind die Großprojekte ja davon nicht betroffen. Toll, geht's noch! Schluss mit Prestigeprojekten, die utopische Summen verschlingen und oft ins Unendliche explodieren. Moderne Galerie statt neun jetzt über 30 Millionen, Berliner Promenade von 18 auf 23 Millionen, Stadtmitte am Fluss noch 370 Millionen, Stadion noch 10-25 Millionen, Eventhalle... Also schön weiter Schulden machen. Sparen kenn' ich anders.

Linda Diederich, St. Ingbert

Vierter Pavillon

Dem Schrecken

ein Ende bereiten

Zum Artikel "Abriss wäre die logische Konsequenz" - SZ vom 24. August

Endlich wagen es wenigstens die Grünen mit ihrem Fraktionschef Thomas Brück, Rationalität in die Diskussion um das Millionengrab 4. Pavillon zu bringen und wollen dem Schrecken durch einen Abriss endlich ein Ende bereiten. Diesem Protzbau, der eine der schönsten Ecken Saarbrückens verbaut, hätten die Stadtoberen ohnehin von Anfang an eine Absage erteilen müssen. Statt des elitären, teuren Kunstkonsums für wenige brauchen wir in Saarbrücken eine lebendige Kunst für alle Bürger. Die Kunst gehört mehr denn je auch in unsere Schulen. Dort muss sie die Kinder und Jugendlichen von ihrem einseitigen Medienkonsum weglocken. Wenn die Bagger dann die schöne Aussicht auf den Saarstaden wieder frei geräumt haben, können sie gleich weiterfahren zum Neubau des städtischen Kinderheims an der Deutschherrnkapelle. Dort hat man mit der gleichen übereilten Bauwut und Selbstherrlichkeit den Kindern den Sportplatz für etliche Millionen zugebaut: mit einem hässlichen, beengten und dunklen Wohnblock, der den Anblick der Deutschherrnkapelle mit einem Flachdachbau verschandelt. Dabei hätte man für weit weniger Geld die bisherigen komfortablen Wohngruppenhäuser , erbaut 1981 (!), mit Mitteln aus dem Konjunkturpaket zwei nur wärmetechnisch zu sanieren brauchen.

Georg Weber, Saarbrücken

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