Ein Friedenslicht aus Bethlehem

Ein Friedenslicht aus Bethlehem

Alle Pfadfindergruppen im Kreis sind am 15. Dezember eingeladen, nach Speyer zu kommen, um dort an der Friedenslichtaktion teilzunehmen. In diesem Jahr steht die Aktion unter dem Motto ,,Recht auf Frieden".

Am Sonntag, 15. Dezember, laden die Pfadfinderverbände VCP (Verband Christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder), BDP (Bund der Pfadfinderinnen und Pfadfinder) und DPSG (Deutsche Pfadfinderschaft St. Georg) zur 20. Friedenslichtaktion in die Gedächtniskirche in Speyer ein. Die Aussendungsfeier für das Friedenslicht aus Bethlehem beginnt um 15 Uhr mit einem ökumenischen Gottesdienst und endet mit einem anschließenden Treffen auf dem Kirchenvorplatz.

Schon am 12. Dezember wird eine Delegation von sechs Pfadfinderinnen und Pfadfindern, je zwei aus jedem der drei Pfadfinderverbände, aufbrechen, um gemeinsam das Licht in Wien in Empfang zu nehmen und nach Speyer zu bringen.

Die Friedenslichtaktion wird auf dem gesamten europäischen Kontinent durchgeführt und ist in vielen Ländern zu einer pfadfinderischen Tradition geworden. Jedes Jahr entzündet ein Kind ein kleines Licht in der Geburtsgrotte Jesu in Bethlehem. Das Licht wird dann nach Wien gebracht, wo es von Pfadfinderdelegationen aus vielen europäischen Ländern in Empfang genommen und danach im Heimatland weiterverteilt wird. Seit 20 Jahren beteiligen sich Pfadfinderinnen und Pfadfinder aus Deutschland an der Aktion.

In diesem Jahr steht die Aktion unter dem Motto "Recht auf Frieden". Anlass dafür ist der 65. Jahrestag der allgemeinen Erklärung der Menschenrechte der Vereinten Nationen. Die Idee zur Friedenslichtaktion stammt vom Österreichischen Rundfunk, der diese Aktion initiierte. Das Licht von Bethlehem ist ein Symbol des Friedens, es soll alle daran erinnern, sich für den Frieden einzusetzen, besonders auch in seiner direkten Umgebung.