Ein echter Kracher zum Auftakt

Ein echter Kracher zum Auftakt

Die Rückrunde in der Volleyball-Regionalliga der Frauen beginnt für den TV Lebach mit einem Knaller. An diesem Sonntag schaut der SSC Freisen in der Sporthalle Lebach vorbei. Im einzigen Saar-Derby ist Spannung garantiert.

Das geht ja gut los: Nach fünfwöchiger Winterpause startet die Volleyball-Regionalliga Südwest der Frauen mit einem echten Knaller ins neue Jahr. Der TV Lebach bittet den SSC Freisen am Sonntag, 15 Uhr, in der Sporthalle Lebach ans Netz und seine Fans um zahlreiches Erscheinen.

"Je mehr Zuschauer, desto größer der Ansporn, die Partie zu gewinnen", sagt Philipp Betz, der im einzigen Saar-Derby sonst kein Motivationsproblem sieht. "Die Gegnerinnen haben früher gemeinsam in der Saarauswahl gespielt und sind befreundet. Und genau dann will man doch nicht gegen den anderen verlieren. Prestigesache", schmunzelt der TV-Trainer, der am 6. Januar ins Training einstieg und sofort Gas gab. "Es war anstrengend. Das hat einigen Spielerinnen nicht gefallen, aber alle haben mitgezogen. Ich bin zufrieden", lobt er den Einsatz.

Auch Svenja Zapp und Sophia Heinrich mischen wieder fleißig mit. Nach mehrmonatiger Verletzungspause haben sie noch Trainingsrückstand, beide sollen aber am Sonntag erste Kurzeinsätze bekommen. "Mit Svenja im Angriff und Sophie im Zuspiel haben wir wieder mehr Möglichkeiten. Endlich steht uns der komplette Kader zur Verfügung", freut sich Betz über die Rückkehr der Stammspielerinnen.

Ihr Fehlen sei auch ein Grund gewesen, warum das gesteckte Etappenziel nicht erreicht wurde. "Wir haben nach der Hinrunde zwölf Punkte auf dem Konto, es sollten 15 sein. Die Ausfälle waren aber einfach nur schwer zu kompensieren", sagt Betz. Am Saisonziel hält er indes fest: "30 Punkte und ein Platz im oberen Drittel."

Doch dafür muss der Tabellen-Sechste zulegen. Wichtig wäre da ein guter Rückrundenstart gegen Freisen. Im Hinspiel behielt Lebach gegen den Liga-Achten mit 3:1 die Oberhand, es blieb der einzige Auswärtssieg. Die restlichen Punkte erkämpfte sich der TVL in eigener Halle. Die Neuzugänge Julia Hoffmann und Natalie Dier vom TBS Saarbrücken waren im Hinspiel nicht dabei. "Sie haben sich mittlerweile gut ins junge Team integriert. Ihre Erfahrung ist ein Plus", sagt Betz. Routine, jugendlicher Elan, Heimvorteil - diese Mischung soll im Derby-Knaller die Punkte bringen.

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