Miracoli, Snickers, Pedigree und viele weitere Marken Mars-Produkte fliegen aus Edeka-Regalen – was jetzt nicht mehr erhältlich ist (mit Fotostrecke)

Wegen eines Preisstreits wirft Edeka jetzt rund 450 Produkte des US-Konzerns Mars aus seinem Sortiment. Stattdessen wirbt der Supermarkt nun mit Eigenmarken. Diese Produkte sind betroffen:

Auf diese Produkte müssen Edeka-Kunden unter anderem verzichten
12 Bilder

Auf diese Produkte müssen Edeka-Kunden unter anderem verzichten

12 Bilder
Foto: picture alliance / dpa/Federico Gambarini

„Tschüss Mirácoli. Hallo Delverde“ lautet ein Werbeslogan im aktuellen Prospekt von Edeka Südwest. Weil die deutsche Supermarkt-Kette in Zukunft keine Mirácoli-Produkte des US-Konzerns Mars mehr anbietet, wirbt Edeka eben mit seiner Spaghetti-Eigenmarke. Neben den beliebten Nudeln müssen die Kunden auch auf viele weitere Produkte verzichten.

Edeka lehnt Preisforderungen von Mars ab

Insgesamt ersetzt Edeka rund 450 Produkte durch andere Marken und Eigenmarken. Grund dafür sind Preisforderungen des US-Konzerns Mars, welche laut Angaben der „Lebensmittel-Zeitung“ (LZ) im deutlich zweistelligen Bereich liegen sollen. Diese lehnt Edeka seit über einem halben Jahr ab.

„Die aktuellen erheblichen Preisforderungen des Herstellers Mars sind aus unserer Sicht sachlich nicht begründet“, sagte ein Edeka-Sprecher der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“. Mars hingegen beruft sich auf die steigenden Kosten, die „ein gewisses Maß an Preisanpassung“ nötig machten. Die Edeka-Gruppe habe nun die Hoffnung auf eine Einigung aufgegeben. Insidern zufolge habe sie Mars aus der Jahresplanung gestrichen.

Diese Produkte sind betroffen:

  • Unter anderem müssen die Kunden nun auf Süßigkeiten wie Mars, Twix, Snickers, Kaugummi von Wrigley’s, Airwaves-Kaugummi, Hubba Bubba und Amicelli verzichten.
  • Uncle Ben’s Reis und Saucen, Ebly und Pasta-Gerichte sowie Saucen von Miracoli werden ebenfalls durch Eigenmarken ersetzt, zum Beispiel mit Reis Fit.
  • Auch Tiernahrung von Cesar, Pedigree, Royal Canin, Sheba, Catsan, Kitekat, Frolic, Chappi, Whiskas und Trill ist betroffen.

Nach Informationen der LZ stehen die gestrichenen Produkte für ein Umsatzvolumen von 300 Millionen Euro.

Meistgelesen
Neueste Artikel
Zum Thema
Aus dem Ressort