DWD-Wetter Wieder Temperatur-Sturz im Saarland – und schwere Sturmböen, Regen, Gewitter, Schnee

Saarbrücken · April: ein Wechselbad der Gefühle, was das Wetter anbelangt. Denn nach einem zweiten sommerlichen Wochenende wird’s zu Wochenbeginn abermals kühl und nass. Dazu Sturm. Die Voraussage des Deutschen Wetterdienstes (DWD) für die kommenden Tage.

Ungemütlicher Wochenstart im Saarland erwartet. (Symbolbild)

Ungemütlicher Wochenstart im Saarland erwartet. (Symbolbild)

Foto: dpa/Arne Dedert

Nochmals Sonne tanken und bei angenehmen Temperaturen von mehr als 20 Grad draußen sitzen: So zeigte sich das Wochenende im Saarland. Doch ab der neuen Woche erwartet die Region ein heftiger Umschwung. Das offenbaren die Fachleute beim Deutschen Wetterdienst (DWD) in Offenbach.

Vorerst letzter sonnig-warmer Frühlingstag im Saarland

So erreichte das Thermometer am Sonntag, 14. April, bis zu 24 Grad. Überall strahlte die Sonne von heiterem Himmel. Doch bereits für den weiteren Tagesverlauf kündigten DWD-Meteorologen im Saarland zurückgehende Temperaturen an. Gleichzeitig wurden zum Abend hin mehr Wolken als tagsüber erwartet. Noch aber sollte es trocken bleiben, einem Tag unter freiem Himmel nichts im Wege stehen.

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Dies ändert sich allerdings in der Nacht auf Montag. Während ums Saarland herum bereits die ersten Regenfälle erwartet werden, soll es an der Saar noch länger trocken bleiben. Zeitweise ist auch noch Sternenhimmel zu erspähen. Es kühlt auf neun bis fünf Grad ab.

Wetter-Umschwung zum Start in die neue Woche: kalt und Sturm

Den richtigen Wetterumschwung kündigen die Experten dann für den Start in die neue Woche am Montag an. Und der soll es in sich haben. Von angenehmer Brise nicht die Spur. Dafür soll es im weiteren Verlauf recht stürmisch werden. Bei zunächst am Vormittag erst einmal abziehendem Regen, können am Nachmittag neue Niederschläge hereinziehen. Diese haben dann örtlich Gewitter im Gepäck. Die Maximalwerte liegen nur noch bei zehn bis 14 Grad.

Stürmische Böen sollen über das Saarland hinwegziehen. In höheren Lagen sind sogar vereinzelt schwere Sturmböen möglich, wo Blitz und Donner einhergehen. Im Flachland bläst der Wind aber ebenfalls kräftig aus westlicher Richtung.

Wenig Entspannung wird für die Nacht auf Dienstag erwartet. Zwar sind dann keine Gewitter angekündigt. Doch Sturmböen bleiben der Region erhalten. Zudem fallen immer wieder Regenschauer. Die können in höheren Lagen in Schnee übergehen. Denn die Temperaturen gehen weiter zurück. Fünf bis zwei Grad lautet die Prognose.

Schnee und Graupel bei kalten Nächten im Saarland

Kalt bleibt es am Dienstag. Nur noch Höchstwerte von acht Grad soll es geben. Wiederholt ziehen Schauer herein. Diese fallen bis ins Flachland als Graupel. Auf den Bergen fällt Schnee. Einzelne starke Böen drohen dem Saarland weiterhin, wo Graupel mit Gewitter einherkommen.

Etwas Beruhigung könnte es in der Nacht auf Mittwoch geben, aber von einer Trendwende kann nicht die Rede sein. So sind zwar nur vereinzelt Regentropfen zu erwarten. Aber Wolken bedecken weiterhin den Himmel. Es bleibt bei fünf bis drei Grad recht frisch.

So geht es im Laufe der Woche im Saarland weiter

Schnee, Graupel, Regen, Gewitter: Das alles setzt sich am Mittwoch fort. Nur der Wind lässt nach. Bei den Temperaturen ist kein Aufschwung drin: Sie pendeln sich zwischen neun und zwölf Grad ein.

Wie schon in den Vornächten bleibt es auch in der auf Donnerstag frisch und regnerisch. Teilweise rechnet der DWD sogar mit leichtem Bodenfrost in den höher gelegenen Regionen.

(hgn)
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