1. Saarland

Durchsichtig undurchsichtig

Durchsichtig undurchsichtig

Wir haben in dieser Woche einen Intransparenz-Vorwurf vom Grünen Klaus Kessler an die Adresse von Landrat Patrik Lauer erlebt. Und am Donnerstagabend gab es den Versuch, eine gewisse Nichtöffentlichkeit herzustellen, als es im Stadtrat um die städtische Gesellschaft WBS (Wirtschaftsbetriebe Saarlouis) ging.



Es scheint also vorzukommen, dass es - wenn auch oft durchsichtige - Ansätze gibt, kommunalpolitisches Geschehen und Verwaltungshandeln undurchsichtig zu halten. Die Akteure auf dem Feld von Landkreis, Städten und Gemeinden scheuen eben doch kritische Begleitung ihrer Bürgerschaft. Transparenz wird eben doch oft nur schaufenstermäßig verkündet.

Das ist besonders im Falle eines stadteigenen Unternehmens wie den WBS überhaupt nicht hinzunehmen. Hier muss die Geschäftsführung nicht nur besonders solide und seriös sein, sondern für die Bürgerschaft auch klar nachvollziehbar. Diese Bürgerschaft ist nämlich die eigentliche Eigentümerin.