Durchfeiern zum Saar-Spektakel

Durchfeiern zum Saar-Spektakel

Saarbrücken. Das Saar-Spektakel ist nicht irgendein Fest. Zum Saar-Spektakel muss man sich durchfeiern. Bevor die wohl größte Flussfete der Republik am Freitag, 7. August, startet, sind in Saarbrücken einige Dorffeste zu feiern und unter anderem das Altstadtfest (3. bis 5. Juli), das Nauwieser Fest (31. Juli bis 2. August) und das Bruch-Brauereifest (2. August) zu bewältigen

Saarbrücken. Das Saar-Spektakel ist nicht irgendein Fest. Zum Saar-Spektakel muss man sich durchfeiern. Bevor die wohl größte Flussfete der Republik am Freitag, 7. August, startet, sind in Saarbrücken einige Dorffeste zu feiern und unter anderem das Altstadtfest (3. bis 5. Juli), das Nauwieser Fest (31. Juli bis 2. August) und das Bruch-Brauereifest (2. August) zu bewältigen. Das Team um Oberspektaklerin Christine Baran hat also noch gut sechs Wochen Zeit, sich auf den Ansturm von über 300 000 Besuchern vorzubereiten. Die müssen keine Sorge haben, dass das Megafest unter der Wirtschaftskrise leidet, sagt Christine Baran. "Alles läuft gut", versichert sie.

Der ein oder ander Sponsor habe in diesem Jahr abgewunken und mitgeteilt, dass er es in dieser schwierigen Zeit nicht schaffe. "Aber jedes finanzielle Loch füllt sich dann doch wieder irgendwie", sagt Baran. Und so kann nicht nur das gewohnte Programm mit Drachenbootrennen, viel Musik, Ulkbootbau, Kinderprogramm, Spaß auf der Saar und viel Gastronomie geboten werden. In die Dekoration am Ufer soll investiert werden und es soll neue "Walking-Acts" geben. Darunter versteht man die verrückt verkleideten Menschen, die am Ufer für Spaß sorgen.

Statt zwei wird es in diesem Jahr drei schwimmende Grillinseln geben - weil der Ansturm im vergangenen Jahr "einfach überwältigend" gewesen sei, wie Baran sagt. Neu wird sein, dass neben den vielen Booten der Freizeitkapitäne und des Wasser- und Schifffahrtsamts auch die Bundeswehr zu Wasser anrücken wird.

Überarbeitet wird die Lichtshow auf der Saar, die im vergangenen Jahr erstmals als Ersatz fürs Feuerwerk ins Programm genommen wurde. Einem Ersatz, mit dem nicht alle Zuschauer glücklich waren. "Da arbeiten wir dran", sagt Baran.

Gearbeitet wird auch am Freestyle-Wettbewerb der Kanuten. Der findet zum dritten Mal in Saarbrücken beim Saar-Spektakel statt. "In der Szene ist inzwischen bekannt, was da in Saarbrücken läuft", erklärt Baran. Und der Wettbewerb sei einer der beliebtesten für die jungen Leute in ihren über die Rampe fliegenden Kanus geworden. Baran: "Die Teilnehmer schwärmen von der ganz besonderen Atmosphäre in Saarbrücken." Man überlege nun, ob auch ein Zeltlager für die Kanu-Freestyle-Gemeinde auf der Wiese am Alt-Saarbrücker Saarufer möglich ist.

Aber das sind Details. Wichtig fürs Saar-Spektakel-Organisationsteam sei vor allem, dass "das Sponsoring geregelt ist, die Planungen fürs Bühnenprogramm gut laufen und das Sicherheitskonzept fertig ist", sagt Christine Baran.

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