Durch den Tunnel, über die Wippe

Heusweiler. Das Wort Agility kommt aus dem englischen und bedeutet Beweglichkeit. Beim Agility-Sport baut ein Wettkampf-Leiter, in diesem Fall Inge Kurz aus Oberhausen, einen Parcours auf. Er besteht aus Stangen, Hürden und Mauern. Diese werden, je nach Größe der teilnehmenden Hunde, in der Höhe eingerichtet und müssen springend, laufend, hüpfend und balancierend bewältigt werden

 Das Agility-Turnier des Heusweiler Schäferhundverein war gespickt mit vielen Hindernissen. Jutta Steinbach mit ihrem Hund Snow meistern gerade die Slalom-Stangen. Foto: Engel

Das Agility-Turnier des Heusweiler Schäferhundverein war gespickt mit vielen Hindernissen. Jutta Steinbach mit ihrem Hund Snow meistern gerade die Slalom-Stangen. Foto: Engel

Heusweiler. Das Wort Agility kommt aus dem englischen und bedeutet Beweglichkeit. Beim Agility-Sport baut ein Wettkampf-Leiter, in diesem Fall Inge Kurz aus Oberhausen, einen Parcours auf. Er besteht aus Stangen, Hürden und Mauern. Diese werden, je nach Größe der teilnehmenden Hunde, in der Höhe eingerichtet und müssen springend, laufend, hüpfend und balancierend bewältigt werden.

Jeder kann teilnehmen

Es gibt Mini, Midi und Standard, drei verschiedene Leistungsklassen und die Saarland-Meisterschaft. So ist sichergestellt, dass beispielsweise jeder Teckel, Spitz, Irish Border oder Labrador teilnehmen kann. Die Tiere müssen aber auch eine Wippe, eine A-Wand, einen Tunnel, Slalom-Stangen und eine Laufdiele bewältigen, dazu weit springen und durch einen Reifen hüpfen. Herrchen und Frauchen rennen nebendran und zeigen ihrem Bello oder ihrer Sheila mehr oder weniger gestenreich an, wo's langgeht.

Natürlich wird die Zeit elektronisch gestoppt, wie bei Olympischen Spielen. Fällt eine Stange, lässt ein Hund eine Kontaktzone vor lauter Eifer aus oder verweigert gar ein Hindernis, ist das schlecht, denn das gibt Punktabzüge.

Man konnte aber auch feststellen: Böse Worte beziehungsweise aggressives Geknurre in den sechsbeinigen Mannschaften gab es, zumindest am Sonntag beim 14. Sender-Cup des Schäferhundevereins Heusweiler am Sender, nicht. Gegen Wettkampffieber helfen: entspanntes Liegen im Schatten und das Kauen an Leckerlies und Schweineohren (beim Hund) und entspanntes Sitzen im Schatten und das Trinken von viel Mineralwasser (beim Menschen).

Dann heißt es: "Leinen los und ab die Post!" Man lernt: Agility schult Beweglichkeit, Muskelkraft und Lernfähigkeit - beim Tier wie beim Menschen. Es dient der Geselligkeit und der Freude, wird doch viel gefachsimpelt, in der Hunde- wie der Menschensprache, geschmust und gestreichelt.

Wöchentliches Training

"Agility wird bei uns im Verein jeden Sonntag ab 17 Uhr trainiert, zusätzlich 14-tägig immer dienstags ab 18 Uhr", teilt Hermann Schmitt, stellvertretender Vorsitzender des SV mit. Voraussetzung, um zum Training zugelassen zu werden, ist allerdings die bestandene Begleithunde-Prüfung. Auch diesen Schein (der sich auch im Alltag bewährt) kann man beim SV Heusweiler erwerben.

Auf einen Blick

Weitere Infos zum Schäferhunde Verein Heusweiler unter Tel. (0177) 2194363 oder per Mail an: agility.heusweiler@email.de. et

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