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EVS-RegionalkonferenzDünne InhalteZum Artikel "Dicke Fragen in den Gesichtern" (SZ vom 13. Juni)Es war der große Tag der Balkendiagramme. Die Inhalte, die ja den Entscheidern in den Räten dienen sollten, waren erschreckend dünn. Zudem wurde überdeutlich, dass die Herren des EVS in einer offenen Diskussion nicht geübt sind

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Zum Artikel "Dicke Fragen in den Gesichtern" (SZ vom 13. Juni)

Es war der große Tag der Balkendiagramme. Die Inhalte, die ja den Entscheidern in den Räten dienen sollten, waren erschreckend dünn. Zudem wurde überdeutlich, dass die Herren des EVS in einer offenen Diskussion nicht geübt sind. Mehr war es mal wieder dieses "Wir sagen, wo's langgeht"-Verhalten, was leider der Sache nicht dient. Kommt noch hinzu, dass die Argumente nicht schlüssig waren und damit nicht überzeugend. Auch die vorgelegten Unterlagen dienen nicht einer sachbezogenen Entscheidung. Wie da ein Ratsmitglied eine "plausible" Darlegung erkennen kann, das bleibt wohl sein Geheimnis. Eine klare Kalkulation wurde nicht vorgelegt, ebenso wenig erläutert, welche Einsparmöglichkeiten genutzt werden. Auch die von Heribert Gisch stolz verkündete Einsparung durch ein Zinsmanagement schlägt sich ganz offensichtlich nicht in reduzierten Kosten nieder. Jedes Ratsmitglied weiß, welche Anstrengungen unternommen werden, um die Kosten zu reduzieren. Da wundert es schon, dass dies nicht auch vom EVS klar eingefordert wird.

Norbert Diener, Friedrichsthal

Fragwürdige

Methoden

Zum selben Thema

Ich kann dem Autor nur beipflichten. Der Bürger wird mit fragwürdigen Methoden zur Kasse gebeten. Es werden Abfuhren doppelt berechnet, obwohl diese überhaupt nicht stattgefunden haben. Einsprüche gegen den Gebührenbescheid werden einfach nicht beantwortet. Da kann man sich als Betroffener nur wundern. In diesem Laden muss mal richtig aufgeräumt werden, bevor es zu Gebührenerhöhungen schon wieder kommt!

Klaus Hien, Quierschied

Bauaufsicht

Meist private

Streitigkeiten

Zum Artikel "Bauaaufsicht schreitet bei öffentlicher Gefährdung ein" (SZ von Pfingsten)

In meiner jahrzehntelangen Tätigkeit als Beamter des Umweltministeriums habe auch ich die Erfahrung gemacht, dass 99 Prozent aller Beschwerden auf Nachbarschaftsstreitigkeiten beruhten. Da man dabei privatrechtliche Auseinandersetzungen und die damit verbundenen Kosten und Unannehmlichkeiten scheute, versuchte man, die Behörde vor die eigene Karre zu spannen. Es sind also nicht immer "Gutmenschen", die sich angeblich für das Allgemeinwohl einsetzen. Daher ist es auch im Interesse der Allgemeinheit richtig, diese "vorbildlichen Bürger" für nachvollziehbar nicht gerechtfertigte und aus Steuermitteln finanzierten Dienstleistungen der Behörde zur Kasse zu bitten.

Axel Kerber, Quierschied