1. Saarland

Doppelschlag in der Schlussphase beendet Freisens Heimflaute

Doppelschlag in der Schlussphase beendet Freisens Heimflaute

Freisen. Ausgelassen bejubelten die Spieler des Fußball-Verbandsligisten FC Freisen den späten 2:1-Heimerfolg gegen den SC Großrosseln. "Die Mannschaft hat sich das verdient, weil sie unbedingt gewinnen wollte. Wir hatten nach der Pause ein Chancenplus und auch das Quäntchen Glück, das man braucht", sagte FCF-Trainer Werner Mörsdorf. Bis zur 89

Freisen. Ausgelassen bejubelten die Spieler des Fußball-Verbandsligisten FC Freisen den späten 2:1-Heimerfolg gegen den SC Großrosseln. "Die Mannschaft hat sich das verdient, weil sie unbedingt gewinnen wollte. Wir hatten nach der Pause ein Chancenplus und auch das Quäntchen Glück, das man braucht", sagte FCF-Trainer Werner Mörsdorf.Bis zur 89. Minute war Freisen der frühen Gästeführung durch einen abgefälschten Schuss von Tim Kiefer (4. Spielminute) hinterher gelaufen. Dann wurde der Kampf belohnt: Nach einem Pass von Luca Schmidt traf Torjäger Patrick Clos zunächst nur die Querlatte. Beim anschließenden Kampf um den Ball wurde er von SCG-Torwart Michael Hirtz umgerannt. Den fälligen Strafstoß versenkte Schmidt zum 1:1-Ausgleich. Nur 60 Sekunden später verwandelte Clos ein präzises Zuspiel von Christof Rauber zum 2:1-Siegtor. Es war bereits der 24. Saisontreffer des besten Verbandsliga-Torschützen.

In der ausgeglichenen Begegnung besaß Großrosseln in Halbzeit eins mit dem Wind im Rücken die besseren Chancen. Nach dem Wechsel wurde Freisen zwar spielbestimmend, doch Großrosseln blieb bei Standards und mit Kontern stets gefährlich. Zweimal verhinderte Freisens Torwart Sebastian Desch reaktionsschnell einen weiteren Gegentreffer. "In der Defensive haben wir eigentlich sicher gestanden. Denis Bala hat neben dem sehr starken Christof Rauber in der Innenverteidigung ein gutes Spiel gemacht", lobte Mörsdorf. Zufrieden war er zudem mit dem Auftritt von Alexander Klos auf der Außenbahn. "Wir hatten eine sehr junge Mannschaft auf dem Platz stehen, die vernünftig Fußball gespielt hat", freute sich Mörsdorf. In der Tabelle belegt Freisen nun Rang sieben und hat punktemäßig mit dem Fünftplatzierten, dem FV Bischmisheim (46 Zähler), gleichgezogen. "Wir wollen noch auf Platz fünf vorrücken", so Mörsdorfs Vorgabe für die letzten fünf Spiele. frf

"Wir hatten nach der Pause ein Chancenplus und auch das Quäntchen Glück, das man braucht."

Freisens Trainer Werner Mörsdorf