1. Saarland

DJK will zu Hause unbesiegt bleiben

DJK will zu Hause unbesiegt bleiben

Marpingen/Oberthal. In der Handball-Oberliga erwartet der Tabellensiebte DJK Marpingen an diesem Samstag um 20 Uhr in der Marpinger Sporthalle den Tabellenzweiten FSV Mainz II. "Für mich die Mannschaft, die neben dem TV Bassenheim um den Titel mitspielt", sagt DJK-Trainer Manfred Wegmann. Vor zwei Wochen besiegte Mainz II Titelfavorit Bassenheim mit 34:23

Marpingen/Oberthal. In der Handball-Oberliga erwartet der Tabellensiebte DJK Marpingen an diesem Samstag um 20 Uhr in der Marpinger Sporthalle den Tabellenzweiten FSV Mainz II. "Für mich die Mannschaft, die neben dem TV Bassenheim um den Titel mitspielt", sagt DJK-Trainer Manfred Wegmann. Vor zwei Wochen besiegte Mainz II Titelfavorit Bassenheim mit 34:23. Der FSV ist mit 12:0 Punkten die einzige ungeschlagene Mannschaft. "Für uns ist es ein Spiel wie jedes andere, für Mainz mit Sicherheit nicht", sagt Wegmann, der den Druck des Gewinnenmüssens beim Gegner sieht, aber auch sagt: "Wir wollen in eigener Halle unbesiegt bleiben."Die Partie in der zweiten Pokalrunde des Deutschen Handballbundes gegen Bundesligist Vulkan-Ladies Koblenz/Weibern (16:34) habe das Selbstvertrauen der seiner Akteurinnen gestärkt, erklärt Wegmann: "Den jungen Spielerinnen hat das Spiel einen Kick gegeben." Der Marpinger Trainer sagt weiter: "Mainz geht bei Ballbesitz sofort in den Tempo-Angriff, den wir unterbinden müssen." Er könne sich vorstellen, die Deckung gegen den Rückraum der Gäste offensiver agieren zu lassen. "Die wurfstarke Xenia Klug müssen wir auf Distanz halten und Linksaußen Ewelina Samonin müssen wir zustellen", nennt er zwei Aufgaben. Im Angriff ändere sich nichts am gewohnten Spiel. "Da ist jede Spielerin doppelt gefordert, weil sie auf zwei, drei Positionen spielen muss", sagt Wegmann. Seinen Kader füllt er mit Akteurinnen aus der A-Jugend auf.

Wie Marpingen ist der Gegner der FSG Oberthal-Hirstein, der TSV Kandel, zu Hause unbesiegt. "Meine Spielerinnen müssen die richtige Zweikampfhärte einbringen, um dagegenhalten zu können", fordert FSG-Trainer Uwe Hoffmann vor der Auswärtspartie an diesem Samstag um 18 Uhr. Als punktloser Tabellenletzter gehe man als klarer Außenseiter ins Spiel. "Es geht in Kandel nur etwas über eine gute Abwehrleistung", erklärt Hoffmann. Im Angriff müssten die Spielerinnen dort hingehen, wo es wehtut. Er erhofft er sich die nötigen Akzente von Christina Schuh aus dem Rückraum. "Sie ist in der Lage, alle anderen mitzureißen", meint der Trainer. Verzichten muss die FSG weiterhin auf Lilli Weidel, die wegen eines vor drei Wochen erlittenen Nasenbeinbruchs noch nicht einsatzfähig ist. frf