Diese Berater geben Senioren Sicherheit

Diese Berater geben Senioren Sicherheit

Bildstock. Die Senioren-Sicherheits-Berater sind ehrenamtliche Bürger aus Friedrichsthal und Bildstock, die zusammen mit der Polizei ältere Menschen über Gefahren - zum Beispiel durch Trickbetrüger - aufklären

Bildstock. Die Senioren-Sicherheits-Berater sind ehrenamtliche Bürger aus Friedrichsthal und Bildstock, die zusammen mit der Polizei ältere Menschen über Gefahren - zum Beispiel durch Trickbetrüger - aufklären. Eine der Methoden der Betrüger neben dem "Enkeltrick" und dem "Wassertrick" sind auch die sogenannten Haustürgeschäfte, bei denen die Betroffenen massiv unter Druck gesetzt werden, gewisse Produkte zu erwerben. Das schreibt die Stadtverwaltung offiziell.Ein weiteres Thema, zu dem die Senioren-Sicherheits-Berater in den letzten Monaten in den unterschiedlichsten Vereinen unterwegs waren, sind die vermeintlichen Gewinnversprechungen, die sich dann als Kaffeefahrten entpuppten, bei denen die Teilnehmer ebenfalls unter enormen Druck gesetzt würden, um Produkte zu kaufen.

Ältere Menschen empfänden Kriminalität häufig als persönliche Bedrohung, die bis zum Rückzug aus dem gesellschaftlichen Leben führen kann. Das Projekt "Senioren-Sicherheits-Berater" basiert auf dem Gedanken, dass Senioren als Sicherheitsberater durch ihren natürlichen Zugang zur eigenen Generation wichtige Partner zur präventiven Polizeiarbeit sein können.

Das Landespolizeipräsidium bildet dazu Interessierte als Multiplikatoren für die ehrenamtliche Beratung anderer Senioren aus. Somit agierten die Senioren-Sicherheits-Berater als Bindeglied zwischen der Polizei und älteren Mitmenschen.

In Friedrichsthal sind seit 2002 15 Senioren-Sicherheits-Berater aktiv. Im vorigen Jahr haben Ulrike Ihl und Adolf Hauch die Ausbildung erfolgreich abgeschlossen, meldet die Verwaltung.

Wer Fragen zu einem der Themen hat oder sogar selbst schon Opfer von Trickbetrügern war, ist eingeladen, am kommenden Dienstag, 17. April, auf den Bildstocker Markt zum Stand der Senioren-Sicherheits-Berater zu kommen. Zu erkennen ist der Stand an zwei weißen Schirmen mit der Aufschrift "Senioren-Sicherheits-Berater", den Logos der saarländischen Polizei, dem Landesinstitut für präventives Handeln und dem Wappen der Stadt Friedrichsthal.

Darüber hinaus treffen sich die Senioren-Sicherheits-Berater jeden zweiten Donnerstag im Monat im Gevita-Lokal in der Saarbrücker Straße 52 in Friedrichsthal. Dort kann man sich dann mit seinen Fragen an die Berater wenden. red