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Die Saarpfalz-Touristik zieht um nach Blieskastel

Die Saarpfalz-Touristik zieht um nach Blieskastel

Homburg/Blieskastel. Es ist noch nicht überall bekannt, aber der Mandelbachtaler Bürgermeister Herbert Keßler, Vorsitzender des Biosphärenzweckverbandes, bestätigte gegenüber der Saarbrücker Zeitung, dass die Saarpfalz-Touristik Anfang des kommenden Jahres nach Blieskastel umziehen wird

Homburg/Blieskastel. Es ist noch nicht überall bekannt, aber der Mandelbachtaler Bürgermeister Herbert Keßler, Vorsitzender des Biosphärenzweckverbandes, bestätigte gegenüber der Saarbrücker Zeitung, dass die Saarpfalz-Touristik Anfang des kommenden Jahres nach Blieskastel umziehen wird. Die Saarpfalz-Touristik, die zum Saarpfalz-Kreis gehört und Landrat Clemens Lindemann unterstellt ist, hat ihre Räume bisher gegenüber dem Landratsamt. Dort erhielten sowohl Touristen als auch Einheimische, die Informationen suchten, alles Wissenswerte über die Gegend zwischen Peppenkum und Bexbach. Das Team mit Wolfgang Henn, Fred Molter, Kirsten Schwarz und Katja Weber hat allerdings mehr zu tun als Prospekte zu verteilen. Die Saarpfalz-Touristik erstellt Broschüren, ist auf Messen präsent, bietet Wanderungen und Reisen, Unterkünfte und naturnahen Tourismus an. Auch die beliebte SZ-Wanderung, die zwei Mal im Jahr stattfindet, wird von der Saarpfalz-Touristik maßgeblich betreut. Was kein Wunder ist, denn die Saarpfalz-Touristik ist in der ganzen Region vernetzt, kennt Bauern, Produzenten, Restaurants und Gästezimmer, bringt Kunden und Anbieter zusammen und arbeitet auch Hand in Hand mit vielen Vereinen. Denn auch hier entstehen heimatgeschichtliche und touristisch interessante Projekte an der Basis. Nun kam aber seit vergangenem Jahr etwas Entscheidendes hinzu: Aus der Gegend um den Bliesgau wurde eine von der Unesco anerkannte Biosphärenregion. Damit stieg auch die Nachfrage nach touristischen Angeboten. "Und nun hatten wir zwei Zweckverbände: den Biosphärenzweckverband und die Saarpfalz-Touristik", erklärt Keßler, "da erschien es allen Beteiligten sinnvoller, die beiden Organisationen unter einem Dach zu vereinen. Denn man kann ja eine Landschaft nicht zwei Mal vermarkten." Und so wird die Saarpfalz-Touristik ihre Büros künftig in Blieskastel aufschlagen - und zwar zusammen mit den Biosphären-Kollegen. "Das neue Büro wird in der Innenstadt sein", sagt Herbert Keßler, "das erschien uns vom Biosphärenzweckverband sinnvoll und den Kollegen im Homburger Landratsamt auch." Es würden, so Keßler, verstärkt Anfragen über einen Aufenthalt in der Saarpfalz an den Biosphärenverband herangetragen, "aber das ist ja eigentlich die Aufgabe der Saarpfalz-Touristik". Mit dem Zusammengehen der Büros ließen sich Synergie-Effekte erzielen, da ist sich Keßler sicher: "Die Saarpfalz-Touristik ist dann direkt am Ort des Geschehens und erfährt, was die Leute von der Biosphäre erwarten." Das ahnt Kirsten Schwarz schon: "Es wäre schön, wenn wir mehr klassifizierte Privatunterkünfte hätten. Das passt in die Region und befördert den Qualitätstourismus." maa